Auch in diesem Schuljahr fand am 24.10.2019 im Rahmen eines Projekttages der traditionsreiche Lesewettbewerb statt. Dieser Tag sollte für die Klassenstufe 6 vollkommen dem Lesen gewidmet sein und fieberhaft erwarteten die Schüler den schulinternen Wettstreit der besten Vorleser. So standen auf der einen Seite für alle Schüler in den Klassenräumen spannende Leseerlebnisse mit manch eigenartigen und kniffligen Texten oder Schriftformen auf dem Tagesprogramm. Auf der anderen Seite wurde der lang erwartete Vorleseentscheid der klassenbesten Leser im Pavillon unserer Schule ausgetragen.

Die Entscheidung sollte in zwei Leserunden fallen. Als Klassensieger traten Janek Busse (6.1), Lilith Müller (6.2) und Ida Kramer (6.3) gegeneinander an. Die Spannung im Pavillon war deutlich zu spüren und als Janek als erster Leser das Podium betrat, setzte eine ehrfurchtsvolle Stille ein. Alles wartete wie gebannt auf die ersten Worte… Zunächst durften die Vorlesenden einen vorbereiteten Text präsentieren und machten ihrer Auswahl dabei alle Ehre. Der Jury wurde gleich in der ersten Leserunde bewusst gemacht, dass eine heutige Wahl besonders schwierig sei, denn alle bestachen durch fehlerloses und wohlbetontes Vorlesen. So zeigten sich auch alle Kandidaten und ihre mitfiebernden Klassenkameraden nach dem ersten Durchgang sichtlich zufrieden. Die Entscheidung musste also die zweite Leserunde bringen. Nun stand das Vorlesen einer zufällig gewählten Textpassage auf dem Programm. Erneut herrschte Stille und wieder zeigten sich die Vorlesenden in Bestform. Auch der unbekannte Text bereitete ihnen wenig Mühe, sodass erneut dem staunenden Publikum eine erstklassige Leseleistung serviert wurde. Letztlich entschieden nur Nuancen über Sieg und Niederlage, wie auch die Jury mehrfach versicherte.

Die Siegerehrung bildete nun sowohl den Höhepunkt als auch den feierlichen Abschluss des Lesetages. Als Lesekönigin unseres Gymnasiums wurde schließlich unter stürmischem Applaus Lilith Müller gekürt. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgten Janek Busse und Ida Kramer. Selten erlebten wir einen noch spannenderen Ausgang.

W. Vogt