Staatliches Gymnasium "Marie Curie" Worbis
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 Nachrichten aus dem Schuljahr 2012/13

03.09.2012 Ein neuer Lebensabschnitt
unser Schulchor Für die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen hat der Schulbeginn eine besondere Bedeutung. Dies galt auch für die 104 Mädchen und Jungen, die am Montag zu einer kleinen Feierstunde im Marie-Curie-Gymnasium in Worbis zusammen mit ihren Eltern erschienen waren. Die Musiklehrerin hatte als künstlerischen Beitrag zum Festakt mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 6.1 und 6.3 verschiedene Lieder und Gedichte vorbereitet, die alle um den Tagesablauf eines Schülers kreisten: Vom „exotischen Frühstück“, dem „Bananenbrot“ und dem „Schultag“ war da zu hören. Eingerahmt wurde alles durch klassische Klavierstücke, die von Nicolas Kruse und Jordan Raabe vorgetragen wurden. Bevor die Zusammensetzung der Klassen verkündet und mit einem Augenzwinkern bereits auf den Abiturtermin des Jahrgangs im Jahre 2020 hingedeutet wurde, sprach der Schulleiter einige Worte zur Bedeutung dieses Tages für die neuen Gymnasiasten. So verwies er auf die Vorteile seiner Schule mit freundlichen Lehrern und gut ausgestatteten naturwissenschaftlichen Fachkabinetten. Rückschläge sollten keinen entmutigen. Alle Schüler würden in ihrer Schulzeit eine gute Vorbereitung auf Lehre oder Studium erlangen. Zudem fordere er auf, Fragen zu stellen, so wie es viele andere schlaue Köpfe getan haben. Er äußerte auch Erwartungen an den neuen Jahrgang. Höflichkeit und Respekt gegenüber Mitschülern und Lehrern spielt eine wichtige Rolle. Auch sollte man seinen Eltern mit guten schulischen Ergebnissen oft eine Freude machen. Am Ende sah man uin den Gesichtern der kleinen Gymnasiasten Hoffnung und Zuversicht für die kommende Schulzeit.

Eckhard Thiele
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05.09.2012 Arbeitsgemeinschaften und Förderangebote
Auch in diesem Schuljahr können wir wieder Arbeitsgemeinschaften und Förderstunden anbieten.

Die Liste steht hier zum Download bereit.
Änderungen vorbehalten
05.09.2012 Worbiser Schülerinnen und Schüler beim Peter-Maffay-Symposium
   Für 32 Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis mündeten die großen Ferien in diesem Jahr vom 02.09. 2012 bis zum 05.09.2012 auf ganz besondere Weise in die Teilnahme am 3.Peter-Maffay-Symposium in Duderstadt. Es trafen sich insgesamt 85 Jugendliche aus Deutschland, Israel, Palästina, Rumänien und Spanien, um Gemeinschaft zu erleben. Alle Teilnehmer zelteten in einem internationalen Camp im Gut Herbigshagen. In verschiedenen Workshops wurde diskutiert, Meinungen ausgetauscht und Vorstellungen von der Zukunft ausgetauscht. Die Ergebnisse wurden anschließend in Videoclips, Fotoserien und Liedtexten aufbereitet und präsentiert. Als „Geschäftssprache“ diente dabei Englisch – eine gute Förderung der Fremdsprachenkompetenz. Mit zahlreichen Prominenten, wie z.B. der Nobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi oder der Ministerin Aygül Özkan, konnten in ungezwungener Atmosphäre bei vielen Gelegenheiten Gespräche geführt und nebenbei neue Kontakte geknüpft werden. Zusammen mit Peter Maffay rief Professor Hans Georg Näder, deutscher Unternehmer und geschäftsführender Gesellschafter der Otto Bock- Firmengruppe, 2010 das Projekt Schutzräume für Kinder in Duderstadt ins Leben und unterstützte dieses Symposium großzügig. Die Möglichkeit, Peter Maffay zusammen mit anderen bekannten Künstlern live beim abschließenden Konzert in der St. Cyriakus-Kirche zu erleben, machte großen Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums.

Eckhard Thiele
14.09.2012 Gymnasiasten gestalteten den Festakt "850 Jahre Worbis" mit
Festakt Am 14.09.2012 versammelten sich viele geladene Gäste in der Ohmberghalle in Worbis, um dem Festakt "850 Jahre Worbis" bei zu wohnen. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer des Ensembles "Ars Conendi" vom Marie Curie-Gymnasium umrahmten musikalisch die "Krengeljägergeschichte" von Worbis, die in vier Akten aufgeführt wurde.
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19.09.2012 Vorlesewettbewerb der 6.Klassen
Vorlesewettbewerb Der Vorlesewettbewerb für die besten Vorleser der 6. Klassen ist mittlerweile am Marie-Curie-Gymnasium Worbis zur Tradition geworden. So traten auch in diesem Jahr, am Mittwoch, dem 19.9.2012, die kleinen Leseexperten im Wettstreit gegeneinander an. In drei Leserunden stellten die Mädchen und Jungen ihr Können unter Beweis. Lieblingsbücher wurden vorgestellt und ein den Schülern unbekannter Text vorgelesen. Auf Betonung, Aussprache, Lautstärke beim Sprechen und wechselndes Lesetempo wurde besonderes Augenmerk gelenkt. Die aus Mitschülern bestehende Jury aber auch das Publikum wusste die einzelnen Beiträge entsprechend zu würdigen. Alle 6.Klässler bekamen verschiedene Leseaufgaben im schriftlichen als auch mündlichen Bereich und konnten sich so kreativ mit unserer deutschen Muttersprache auseinandersetzen. Es wurden mit viel Fantasie Lügengeschichten erfunden, aus Kinderbüchern entnommene Dialoge fortgesetzt oder Reiseschilderungen verfasst, bei deren Verlauf durch gezielt eingeworfene ,,Störungen“ der rote Faden immer wieder geschickt aufgenommen werden sollte. Fynn- Malte Helbing aus der Klasse 6.4 überzeugte in allen Lesebereichen so , dass er als bester Vorleser der 6. Klassen am Marie- Curie- Gymnasium Worbis im Jahr 2012 geehrt werden konnte.

B.Rehkopp
Sieger
21.09.2012 Fahrt zum Kloster Walkenried
Kloster Walkenried Auch in diesem Jahr besuchten die Schüler der 7. Klassen das ehemalige Zisterzienserkloster Walkenried im Harz, das bereits im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Seit 2010 gehört es gemeinsam mit der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO- Kulturerbe. Jeweils zwei Klassen führten ein museumspädagogisches Projekt durch, „Beten und Arbeiten“ und „Mit Brief und Siegel“. Die Schüler erkundeten die zahlreichen Klosterräume, in denen die Mönche gelebt und gearbeitet haben. Sie erfuhren, welche Bedeutung das Gebet hatte und wie das Leben der Mönche von Klosterregeln bestimmt wurde. Viele Fragen wurden beantwortet, z. B. nach dem Essen und der Kleidung der Mönche. Auch mittelalterliche Schreibversuche auf Pergament gehörten zur Freude der Schüler zum Programm. Der Besuch des Klosters diente der Vertiefung des Themas Mittelalter im Fach Geschichte und soll in den folgenden Jahren fortgeführt werden.

27.09.2012 4. Comenius Projekttreffen in Wales - 1.Tag
Zur Vorbereitung des 2. Projektjahres des PPEP Comenius-Projektes machen sich zwei Lehrer und zwei Schüler auf die Flugreise nach Llandudno/Wales.
28.09.2012 4.Comenius Projekttreffen - 2.Tag
Heute Vormittag nahmen die Worbiser Schüler und ein Schüler aus dem Baskenland am Unterricht unserer Partnerschule John Bright teil. Vanessa Schwetschenau konnte beim Spanisch-Unterricht glücklicherweise auf ihre Lateinkenntnisse zurückgreifen. Tobias Ludwig hat sich in der Mittagspause dem Chaos eines improvisierten Fußballspieles gestellt, bei dem nahezu 100 Schüler auf einem Platz dem Ball hinterher jagten. Nachdem die beteiligten Lehrer am Morgen erste Entwürfe zur Gestaltung des 2. Comenius-Projektjahres gesammelt hatten, wurden diese am Nachmittag gemeinsam mit den Schülern diskutiert.
29.09.2012 4.Comenius Projekttreffen - 3.Tag
Wales 3.Tag Nach abschließenden Planungen für das 2. Comenius Jahr in John Bright Ysgol am Vormittag ging es im weiteren Verlauf des Tages nach Conwy, eine 700 Jahre alte Festungsanlage an der Mündung des gleichnamigen Flusses. Die Worbiser Schüler gewannen an diesem Tag tiefe Einblicke in die "puzzling pieces" der Kultur in Llandudno. So gingen sie etwa in der Irischen See baden bzw. nahmen an einer walisischen Hochzeitsfeier teil.


29.09.2012 Lehrerchor in Kloster Michaelstein
Lehrerchor

Der Termin des diesjährigen Probenwochenendes, das der Lehrerchor unseres Gymnasiums in Blankenburg unter der Leitung von Frau Schuchardt durchführte, fiel zufällig auf ein besonderes Datum: Am 29.9 wird nämlich in der Kirche an den Erzengel Michael gedacht, den die Gründer des Klosters im zwölften Jahrhundert zum Namenspatron wählten. Den Chormitgliedern war es deswegen möglich, an einer Nachtführung insbesondere durch die Baugeschichte des Zisterzienserklosters teilzunehmen. Auf diese Weise wurde nicht nur in den Proben für das Weihnachtskonzert am 1. Advent die musikalische „Saite“ von  Michaelstein und seiner Musikakademie zum Klingen gebracht, sondern es gelangen tiefe Einblicke in das mittelalterliche Klosterleben: Im Rahmen eine Nachtführung erfuhr man eine Menge über Arbeit und Gebet der Mönche, die der Benediktregel mit ihrem „ora et labora“ folgten. Zudem wurden durch ein Nachtmahl mit Brot und Wein und den mönchischen Gesang eines Blankenburger Chores alle Sinne angesprochen. So bildete sich eine eindrucksvolle Verbindung zwischen Probenarbeit und Klosterleben, die noch lange nachhallen wird.

Eckhard Thiele

30.09.2012 4.Comenius Projekttreffen - 4.Tag
Wales 4.Tag Gemeinsam besuchten alle teilnehmenden Lehrer und Schüler aus Worbis, Ordizia und Llandudno zusammen mit der walisischen Comenius-AG die Künstlerateliers im Glynllifon Parc in Caernarfon. Schüler wie Lehrer hatten hier Gelegenheit, sich die von der typischen Landschaft Snowdonias und den von der frischen Seeluft der Irischen See inspirierten Arbeiten zahlreicher Künstler anzuschauen und in einem Workshop selbst kreativ zu werden.

01.10.2012 4.Comenius Projekttreffen - 5.Tag
Wales 5.Tag Mit vielen neuen Eindrücken und einem neuen, interessanten Plan für das 2. Comenius Jahr ging es nach einem kurzen Abstecher in die City of Manchester zurück nach hause.
Gespannt warten alle auf das nächste Treffen im Dezember in Ordizia und natürlich das Abschlusstreffen in Worbis im April des kommenden Jahres.

Olav Marquordt
17.10.2012 Teilnahme am Regionalfinale in Russisch in Nordhausen
Siegerinnen des Regionalfinales Hanna Keppler und Janine Rothensee sind die Siegerinnen des Regionalfinales „Spielend Russisch lernen“, das am 17.10.2012 in Nordhausen stattfand. Die beiden Zehntklässlerinnen setzten sich gegen sieben Teams aus Thüringen und Sachsen- Anhalt durch.
Beide Schülerinnen werden im Dezember 2012 nach Gelsenkirchen  zum Bundescup„ Spielend Russisch lernen“ reisen.


17.10.2012 Besuch der Gedenkstätte Buchenwald
Buchenwald Am 17. und 19. Oktober 2012 besuchten die Schüler der 9. Klassen des Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis die Gedenkstätte Buchenwald in Weimar. Eine Filmvorführung vermittelte die Entstehungsgeschichte und das Wesen des Lagers.
Anschließend nahmen die Schüler an einer Führung durch das Lager teil. Sie erfuhren von der Ankunft der Häftlinge, vom Karacho-Weg, der Desinfektion und Einteilung in bestimmte Häftlingskategorien. Weitere Stationen des Rundganges waren der Appellplatz und das Krematorium. Der Alltag der Gefangenen, der von Hunger, Arbeit, Erschöpfung, Rechtlosigkeit und Tod geprägt war, wurde beschrieben. Unser Besuch endete im Museum, in dem u. a. viele persönliche Schicksale von Häftlingen, aber auch der Umgang mit den Tätern dargestellt sind.
Der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald leistete einen wertvollen Beitrag zum Geschichtsverständnis und zur politischen Bildung und war auch eine emotionale Erfahrung.

28.11.- 01.12.2012 Große Überraschung bei Bundesolympiade
Große Überraschung für Thüringer bei der 12. Bundesolympiade der russischen Sprache vom 28.11.-01.12.2012 in Hamburg-
Eichsfelder Teilnehmerinnen freuen sich mit Franka Angelstein aus Nordhausen

Damit hatte die Thüringer Mannschaft nicht gerechnet: Der vom Bundesrat für diese Olympiade ausgelobte Förderpreis in Höhe von 1.800 € geht an Franka Angelstein vom Gymnasium „Wilhelm von Humboldt“ Nordhausen!
Mit ihr freuten sich auch drei Schülerinnen aus dem Eichsfeld: Julia Eberhardt vom Katholischen Gymnasium „St. Elisabeth“ Heilbad Heiligenstadt und Janine Rothensee sowie Milena Günther vom Marie-Curie-Gymnasium Worbis.
Neben den an zwei Tagen zu absolvierenden schriftlichen und mündlichen Prüfungen boten die Organisatoren den 75 TeilnehmerInnen aus 13 Bundesländern und ihren Begleitern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Angefangen mit der feierlichen Eröffnungsveranstaltung in der Stadtteilschule „Am Hafen“, der Möglichkeit ein Tanztheaterstück zu besuchen, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, den Hamburger Hafen per Schiff zu erkunden und einer anderthalbstündigen Stadtrundfahrt boten die drei Tage für jeden etwas.
Lukas, Julia, Franka, Janine, Milena und Daniela gaben auf verschiedenen Niveaustufen für Thüringen ihr Bestes. Hören, Lesen und Schreiben stellten für die Schüler keine besondere Hürde dar.
Erst die mündliche Prüfung am nächsten Tag, die aus einer russischsprachigen Präsentation der Rechercheergebnisse in Hamburger Einrichtungen wie dem Spiegel Verlag, dem NDR und Hamburg Wasser bestand, verlangte den SchülerInnen alles ab.
Auf der feierlichen Abschlussveranstaltung am Abend in der Jugendmusikschule erhielten die drei Erstplatzierten jeder Niveaustufe wertvolle Sachpreise. Alle TeilnehmerInnen bekamen neben einer Urkunde auch einen Buchpreis.
„Wir haben nicht nur weitere Einblicke in die russische Sprache, sondern auch viele Freunde gewonnen. Hamburg war super!“
Das war die einhellige Meinung aller, die die Freude am Erlernen dieser Sprache verbindet.

Anne Jünemann
Russischlehrerin am Marie-Curie-Gymnasium Worbis
Begleiterin der Thüringer Mannschaft



Auszeichnung
Die Thüringer Mannschaft:
Franka Angelstein empfängt die Glückwünsche von Klaus Dropmann, Leiter der Olympiadekommission des Deutschen Russischlehrerverbandes
Julia 2.v.l., Janine 4.v.r., Milena 3.v.r.
02.12.2012 Marie ruft den Advent aus
Weihnachtsbild Pünktlich zum Beginn der Adventszeit fand auch in diesem Jahr das Weihnachtskonzert des Staatlichen Gymnasiums „Marie-Curie“ in der Worbiser Stadtkirche „St. Nikolaus“ statt. Bernd Schüler, seit Januar 2012 Schulleiter des Gymnasiums, freute sich, die zahlreich erschienenen Gäste begrüßen zu dürfen. Bis zum letzten Platz war die Kirche gefüllt, denn schon seit Jahren verspricht das Konzert der Schule einen gelungen Auftakt in die Adventszeit.
In diesem Jahr haben sich die Schüler und Lehrer etwas Besonderes einfallen lassen. Schüler der Theatergruppe inszenierten unter Leitung von Frau Gemsa Teile der bekannten „Weihnachtsgeschichte“ (A Christmas Carol) von Charles Dickens und gaben somit der Veranstaltung einen Rahmen. Jeweils mit dem Erscheinen der „Weihnachtsgeister“ der alten, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht wurden sowohl alte, als auch neuere Lieder und Stücke rund um das Thema Weihnachten gesungen und gespielt. Mit dem ukrainischen Weihnachtslied „Carol of the Bells“ eröffneten und schlossen die Mitwirkenden den Nachmittag.
Der Schulchor, der Kammerchor, der Lehrerchor, die Musikkurse der Klassenstufen 11 und 12, das Ensemble „Ars canendi“ und die Theatergruppe trugen zum vielgestaltigen Gesamteindruck der Veranstaltung bei. Geleitet wurden die Gruppen durch die Musiklehrer Frau Schuchardt, Frau Wenzel, Frau Gemsa und Herr Schürmann.
Zum Abschluss des Konzertes wurden die Zuhörer aufgerufen, für die durch das Gymnasium unterstützte Einrichtung „Missionaires of charity Ethiopia“ zu spenden. Dies wurde mit großem Engagement wahrgenommen.
Mit tosendem Applaus und Standing Ovations zeigten die Besucher ihre Begeisterung über die Qualität und Vielseitigkeit des doch sehr besinnlichen musikalischen Nachmittages.

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10.12.2012 5.Comenius Projekttreffen in Ordizia - 1.Tag
1.Tag !! Flugzeug verpasst !!!
Falscher Flugschein für eine Schülerin, Streik des Sicherheitspersonals, Probleme beim automatischen check in und schließlich das Flugzeug verpasst.
Fast wäre es bei einem kurzen Ausflug nach Frankfurt geblieben. Wenn da nicht auch noch ein wenig Glück im Spiel gewesen wäre. Der Züricher Flughafen war heute morgen eingeschneit, dadurch hatte unser Flugzeug in Frankfurt Verspätung und ist somit nicht ohne uns abgeflogen.
 So genossen wir doch noch die milden Temperaturen in Bilbao und vertreiben uns die Zeit bis zum Abholen mit einem Guggenheim-Museumsbesuch bzw. mit „Shoppen“.
11.12.2012 5.Comenius Projekttreffen in Ordizia - 2.Tag
in Ordizia Virtual trip through Europe
 
Nach über 2-monatiger Vorbereitungszeit haben heute  34 Schüler aus Worbis und Ordizia (die Waliser haben tatsächlich ihr Flugzeug verpasst) ihre sorgfältig geplanten Reisen durch verschiedene Städte Europas vor einem großen Publikum vorgestellt. In einer 10-minütigen Präsentation galt es, ihre Ideen von einer einwöchigen Reise darzulegen, um als beste multilaterale Gruppe den Hauptpreis des zugehörigen Wettbewerbes zu gewinnen.
Die Schülerreisen starteten an den drei Schulstandorten Ordizia, Llandudno und Worbis und endeten jeweils in Brüssel. Dabei wurden sowohl europäische Metropolen wie London, Paris und Berlin als auch Touristenattraktionen wie das Disneyland oder der Europapark Rust besucht.
Zur Entspannung ging es am Nachmittag in die Sporthalle. Hier wurden traditionelle baskische Sportspiele ausprobiert. 

12.12.2012 5.Comenius Projekttreffen in Ordizia - 3.Tag
3.Tag And the winner is...
 
Jetzt steht es fest. Die Gewinner des „Virtual trip through Europe“ sind Tobias Ludwig, Ina Deckert aus Worbis und vier weitere Schüler aus Ordizia.
Nach Anfertigung eines zur vortägigen Präsentation gehörenden Flyers wurde durch Abstimmung unter dem baskischen Schülerpublikum die Siegergruppe ermittelt.
Den stolzen Gewinnern überreichte der Schulleiter die verdienten Preise, darunter auch eine typische Baskenmütze und mit dem Projektlogo bedruckte T-Shirts.
Anschließend bereiteten die Schüler die letzte Projektphase vor.
13.12.2012 5.Comenius Projekttreffen in Ordizia - 4.Tag
4.Tag Trips
 
Nach der anstrengenden und produktiven Arbeit der vergangenen Tage lernen die Schüler nun endlich auch das geographische und historische Umfeld ihrer Gastschule kennen. Ein erster Tagesausflug führte in das Friedensmuseum nach Gernika, einer unter Francos Faschistenregime und den Nationalsozialisten zerbombten Stadt im Norden des Baskenlandes. Kurz nach Bekanntwerden der Bombardierung Gernikas entwarf Pablo Picasso sein Monumentalgemälde Guernica, das den Schrecken des Angriffes zeigt. Dadurch wurde den Schülern eindrucksvoll die Bedeutung der Friedenssicherung für zukünftige Generationen demonstriert.
Der Weg führte weiter nach Mundaka, eine Surfer-Hochburg im Golf von Biskaya. Der Ausflug endete in Gaztelugatxe. Hier befindet sich ein ehemaliges Nonnenkloster auf einer durch einen schmalen Pfad mit dem Festland verbundenen Insel. Von hier aus bietet sich ein hervorragender Blick auf die schroffe Atlantikküste, nachdem man die ca. 300 Stufen erklommen hat.

14.12.2012 5.Comenius Projekttreffen in Ordizia - 5.Tag
5.Tag Trips
Der zweite Ausflugstag führte uns nach San Sebastian (Donostia), eine Stadt direkt am Golf von Biskaya gelegen. Leider fiel unsere geplante Wanderung entlang der Bucht La Cocha (Muschel) „ins Wasser“. Stattdessen erkundeten die Schüler die sehenswerte Altstadt der designierten Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2016. Über die Bedeutung und Eigenheit der baskischen Sprache konnten wir uns im Rahmen einer Führung im San Telmo Museum informieren. 

15.12.-16.12.2012 5.Comenius Projekttreffen in Ordizia - 6. und 7.Tag
6.Tag Abschied vom Baskenland
Der schulfreie Samstag wurde vollständig von den Gastfamilien gestaltet. Vielfältige Unternehmungen, wie z.B. Schlittschuhfahren, Ausflüge und der Besuch von Sportwettkämpfen der Gastschüler standen auf dem Programm. Dabei gewannen die Schüler einen noch umfassenderen Eindruck des baskischen Familienlebens.
Nach dieser erlebnisreichen Woche fiel der Abschied am Sonntag besonders schwer. Schon jetzt freuen sich alle auf den Gegenbesuch in Worbis im kommenden April.

17.12.2012 Erfolgreiche Teilnahme am Kreisfinale im Handball in Dingelstädt
  Am Montag, den 17.12.2012 fand in Dingelstädt das Kreisfinale "Jugend trainiert für Olympia" in der Sportart Handball statt. Die Mädchen spielten gegen die Schulmannschaft des Gymnasiums Dingelstädt sehr stark auf und konnten so 19 : 6 gewinnen.
Es spielten Lena Müller-Deck, Laura Fütterer, Franziska Bachmann, Rebecca Riesmeyer, Luzia Kanngießer, Natalie Zinke, Sarah Hentrich und Anna Begau.
Durch diesen Sieg hat sich unsere Mannschaft für das Schulamtsfinale qualifiziert.
Herzlichen Glückwunsch
10.01.2013 Basketball-Jungen unseres Gymnasiums erfolgreich beim Finale
Basketball-Jungen Die Basketball-Jungen des Worbiser Marie-Curie-Gymnasiums trumpften beim Schulamtsfinale "Jugend trainiert für Olympia" am 10.01.2013 in Bad Langensalza großartig auf. In der Wettkampfklasse III errangen die Wipperstädter den Sieg. Sie bezwangen das Herder-Gymnasium Nordhausen 15:8, das Tilesius-Gymnasium Mühlhausen 18:15 und die Klosterschule Roßleben 21:4.Die Punktbesten waren Lorenz Glahn (13) und Constantin Koitek (13). Weiterhin spielten für das Gymnasium Lars Becker, Paul Hoppe, Philipp Madeheim, Marius Händly, Philipp Apel und Philipp Gornig. Die Worbiser warteten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf. In der Wettkampfklasse II bewiesen die Worbiser zudem, das sie zu den besten Schulmannschaften Nordthüringens gehören. Sie unterlagen der Klosterschule Roßleben 9:27 und der Regelschule Ammern 5:16. Die Regelschule "Käthe Kollwitz" Nordhausen bezwangen sie 7:3. Die punktbesten Spieler waren Pascal Greinke (10) und Christopher Rensing (4). Weiterhin kamen Guido von Glasenapp, Paul Hohlbein, Tobias Danneleit, Alexander Schug, Jonas Gebhardt, Oliver Gunkel und Maximilian Schack für die Curie-Truppe zum Einsatz.
15.01.2013 Silber für Curie-Mannschaft
Basketball-Mädchen Die besten Schulmannschaften Nordthüringens trafen beim Schulamtsfinale in Bad Langensalza aufeinander. Die Mannschaft der Wettkampfklasse II des Marie-Curie-Gymnasiums Worbis hatte es dort mit den Vertretungen des Tilesius-Gymnasiums Mühlhausen und des Humboldt-Gymnasiums Nordhausen zu tun. Zum Auftakt bezwangen die Worbiser Mädchen die Mühlhäuserinnen glatt mit 25:0.Einsatzbereitschaft und Schnelligkeit prägten den Vergleich. Hektisch verlief die Auseinandersetzung mit Nordhausen. Unglücklich mit 6:7 verloren die Wipperstädterinnen dieses Duell. Die Worbiser Mannschaft landete auf dem zweiten Platz. In der Besetzung Laura Fütterer, Franziska Bachmann, Rebecca Riesmeier, Luzia Kanngießer, Natalie Zinke, Melanie Ritter, Frauke Eckholdt und Alina Hübler trat die Curie-Truppe in der Kurstadt an. Die punktbesten Spielerinnen waren Rebecca Riesmeier (14) und Laura Fütterer (12). "Die knappe Niederlage gegen Nordhausen war für die Mädchen sehr ärgerlich", fasste Mannschaftsbetreuerin Karin Gebhardt das Ganze zusammen.
24.01.2013 Handballerinnen qualifizieren sich für das Landesfinale
Handballerinnen  Am Donnerstag den 24.01.2013 fand in der Seilerhalle in Schlotheim das Schulamtsfinale statt. In der Wettkampfklasse III waren die Mädchenmannschaften des Humboldt- Gymnasiums Nordhausen, des Seilergymnasiums Schlotheim und des Gymnasiums Worbis vertreten. Die Spiele verliefen sehr spannend und waren hart umkämpft. In der ersten Begegnung standen sich Worbis und Nordhausen gegenüber. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Worbiser Mädchen das Spiel mit 14:12 gewinnen. Im Spiel Nordhausen gegen Schlotheim konnten sich die Nordhäuser mit 15:11 durchsetzen. Deshalb war das Spiel gegen Schlotheim sehr wichtig für den Ausgang des Turniers. Unsere Mannschaft spielte sehr konzentriert, obwohl einige Fehlwürfe das Spiel begleiteten. Mit 17:15 konnten sie diese Begegnung für sich entscheiden. Die Mädchen zeigten eine hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft und konnten sich so über ihren Sieg freuen.   In der Mannschaft des „Marie Curie“ Gymnasiums Worbis spielten: Lena Müller-Deck, Laura Fütterer, Franziska Bachmann, Rebecca Riesmeier, Frauke Eckoldt,, Alina Hübler, Sarah Hentrich, Anne Begau, Luzia Kanngießer und Natalie Zinke  
26.01.2013 Marie begrüßte viele Gäste zum Schnuppertag
Schüler Die Gänge des Gymnasiums "Marie Curie" in Worbis füllten sich am 26.01.2013 außerplanmäßig einmal an einem Samstag. Und die zahlreichen Besucher blieben erfreulicher Weise nicht auf den Gängen stehen, sondern sie informierten sich über das vielfältige Angebot des Gymnasiums und seiner Fachbereiche.
An diesem Vormittag waren nicht Matheformeln oder Grammatikregeln, sondern Tatendrang und Redekunst gefragt. Dabei konnte in allen Räumen aktiv mitgemacht werden z.B. bei sportlichen Geschicklichkeitsübungen. In den Fremdsprachen wurden verschiedene Rollenspiele aufgeführt. Das Fach Deutsch gab sich literarisch, Balladen waren zu hören. Verschiedene Fächer zeigten spektakuläre Experimente. Die Geographen simulierten einen Vulkanausbruch. Die Schüler aus den Chemiekursen präsentierten ein Theaterstück im Pavillon, gespickt mit chemischen Versuchen. Großer Andrang herrschte – wie jedes Jahr – auch in den naturwissenschaftlichen Kabinetten.
Ebenfalls eindrucksvoll erschienen die Präsentationen aktueller Seminarfacharbeiten zu den Themen „Ameisen“, „Körpersprache“ und „Soziale Netzwerke“. Dem leiblichen und musikalischen Wohl frönten die zahlreichen Interessierten im Musikcafe, in dem das Ensemble "Ars Canendi" Musik aus Mittelalter und Renaissance zu Gehör brachte.
Wie in jedem Jahr, drehten viele große und kleine Besucher das Glücksrad für einen guten Zweck und hatten nebenbei die Chance auf tolle Preise Diese wurden von zahlreichen Unterstützern aus der Umgebung gestiftet. An diesem Tag konnte Schule einmal auf außergewöhnliche Weise "erschnuppert" werden. Ein Angebot, das nicht zuletzt von zukünftigen Schülern und Eltern des Worbiser Gymnasiums gerne wahrgenommen wurde.

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01.02.2013 Nordthüringens beste Mathematikerin am Curie-Gymnasium
Auszeichnung Am 1.Februar 2013 wurden am Marie-Curie-Gymnasium die erfolgreichsten Schülerinnen der 2. Stufe der Denkolympiade geehrt. Sarah Helbing, die beste Teilnehmerin Nordthüringens, erreichte einen hervorragenden 5. Platz im Landesvergleich. Besonders hervorzuheben sind dabei ihre Leistungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, in dem sie thüringenweit die meisten Punkte erreichte, aber auch auf sprachlichem Gebiet und im Allgemeinwissen hat sie ihre guten Kenntnisse unter Beweis gestellt. So haben sich 228 Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr für diese 2. Stufe qualifiziert und ihr breites Wissen nun erneut unter Beweis gestellt.
Auch Friederike Scheller, die wie Sarah in der Klasse 6.2 des Worbiser Gymnasium lernt, wurde für ihre guten Leistungen und den 21. Platz im Freistaat mit einer Urkunde und Buchpreisen geehrt. Damit konnten die Schülerinnen an die hervorragenden Ergebnisse der Denkolympiade aus dem Vorjahr anknüpfen, bei der mit Julian Kaufhold der Landessieger aus Worbis kam.
07.02.2013 Weiterbildung im Basketball
Weiterbildung Am 7.2.2013 fand in der Turnhalle des Gymnasiums "Marie Curie" Worbis eine Weiterbildungsveranstaltung im Basketball statt.
Dieses Angebot wurde vom Thüringer Basketballverband für interessierte Schulen und Sportlehrer unterbreitet.
 Der Assistant Coach Stepan Frost von Science City Jena führte eine abwechslungsreiche Trainingseinheit mit unseren Basketballern durch. Alle Teilnehmer waren begeistert bei der Sache und haben unter professioneller Anleitung Ihre technischen und taktischen Fähigkeiten weiterentwickelt. Mit großem Applaus bedankten sich alle Schüler und Sportlehrer für diese gelungene Aktion.
12.02.2013 Basketball-Team belegt beim Landesfinale Platz fünf
Basketballer Am Dienstag den 12.02.2013 fand in Gotha das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ der Jungen in der Wettkampfklasse III  im Basketball statt.
Das Turnier wurde in zwei Staffeln ausgetragen. In der ersten Staffel spielten die Regelschule Römhild, das Ernestinum Gymnasium Gotha und das Sportgymnasium Jena. In unserer Staffel trafen die Mannschaften vom Angergymnasium Jena, des Albert Schweitzer Gymnasiums Erfurt und des Marie-Curie Gymnasiums Worbis aufeinander.
Die Spiele waren durch Schnelligkeit und taktischen Verhalten geprägt.
Die Hochburgen des Thüringer Basketballs zeigten sehr schnell ihre Stärken und ihr spielerisches Vermögen.
Die Worbiser hatten in ihrem ersten Spiel Schwierigkeiten,  das Abwehrsystem zu durchbrechen. Somit verloren sie die Begegnung mit dem Anger Gymnasium Jena 11:17.
Im Spiel gegen das Albert Schweizer Gymnasium Erfurt spielten sie anfangs sehr gut mit, konnten aber im weiteren Verlauf der Begegnung die Niederlage nicht vermeiden (12:30).
Die Top-Scorer in der Worbiser Mannschaft waren Phillipp Apel (6 Punkte) und Lars Becker (6 Punkte).
Insgesamt belegte die Mannschaft des Marie-Curie Gymnasiums Worbis im Turnier der besten sechs Schulmannschaften Thüringens einen 5. Platz.
Auf die Leistungen der jungen Basketballer unserer Schule kann man Stolz sein.
Verdienter Sieger in diesem Turnier wurde das Sportgymnasium Jena.
14.03.2013 Schüler der 11.Klassen besuchen Buchmesse in Leipzig
Buchmesse Gutenberg ist nicht out!
„Tod im Eichsfeld“ so lautet der Titel eines neuen Eichsfeldkrimis, den man auf der Leipziger Buchmesse anlesen konnte. Auch darüber hinaus gab es viel zu entdecken für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11, die am 14.03.2013 zur Leipziger Buchmesse fuhren. Schon mittags war das Gedränge und Geschiebe in manchen Bereichen so groß, dass man sich z.T. eilen musste, um rechtzeitig zu verschiedenen Lesungen und Podiumsdiskussionen zu gelangen: Da präsentierte etwa der Chefkritiker der ARD, Dennis Scheck, die zehn meistgekauften Bücher der Menschheitsgeschichte, was nicht ohne Verrisse abging. Auf Platz 10 geriet dabei ein „Der Alchimist“ überschriebenes Werk, wobei laut Scheck die letzte Silbe des Titels bereits alles über die Qualität des Buches verrate. Ausdrücklich bedauert wurde, dass manche englischsprachigen Bücher aus dieser „Bestenliste“ gar nicht in Deutschland lieferbar sind.
Ein weiteres Highlight bildete die Buchvorstellung des neuen Romans „Esti“ von dem europaweit sehr geschätzten ungarischen Autor Peter Esterhazy. In einem Podiumsgespräch ging es u.a. um sprachphilosophische Fragestellungen und Übersetzungsprobleme. So erläuterte der Autor, der 2004 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhielt, dass es im Ungarischen sehr viel mehr Aufwand bedürfe, grammatisch Chaos zu verdeutlichen als im Deutschen mit seiner recht statischen Satzstruktur. Das erhöhe die Schwierigkeit, die Qualität von Übersetzungen zu beurteilen.
Insgesamt konnte man auf zahllosen Ständen stöbern und traf manches bekannte Gesicht aus dem gesamten Literaturbetrieb und aus Funk und Fernsehen. Besonders beeindruckend wirkte ein junger „Poetry Slamer“ namens Karsten Lampe, der aus seinem Buch „29 Dinge, die ich nicht verstehe“ vortrug: Die Themen zeigten eine äußerste Bandbreite von „Abwaschbergen“ über Dinge, die verboten werden sollten (z.B. der Bachelor oder die Verwendung des Wortes der „Einzigste“) bis hin zu einem Gedicht über Zwischenmenschliches, das einen sehr aufschlussreichen Buchmessentag abschloss.
16.03.2013 Absolvententreffen 2013 in Worbis: Marie rief erneut!
Absolvententreffen Man sagt: „Einmal ist keinmal und dreimal ist immer!“ Das Worbiser Gymnasium „Marie Curie“ befände sich dann mit seinem Absolvententreffen, das am 16.03.2013 zum zweiten Mal in neuer Form stattfand, irgendwo in der Mitte. Angesichts der zahlreichen Ehemaligen, die auf die Einladung mit einer kurzweiligen Rückkehr an ihre alte Schule reagierten, kann aber davon ausgegangen werden, dass hier bereits eine Tradition entstanden ist. Insbesondere bei den „20-Jährigen“, die persönlich angeschrieben worden waren, stieß die Veranstaltung auf viel Zuspruch. Dazu hat sicherlich beigetragen, dass die Möglichkeit bestand, sich im Rahmen einer kleinen „Führung“ von „aktiven“ Schülern das Schulgebäude zeigen zu lassen. Wie im letzten Jahr konnte man das Glücksrad, dessen Einnahmen über den Förderverein der Schule zugute kommen, als Gewinnchance nutzen. Die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche bot sich nicht zuletzt zwischen Lehrern und Schülern. Immer wieder zeigte sich dabei, wie vielfältig sich die Bildungs- und Lebenswege der Absolventen gestalten: Sie erstrecken sich von der Forscher-Tätigkeit im Frauenhofer-Institut / Ilmenau über Fotoshooting in Mexiko bis in religionspädagogische Gefilde. Überhaupt scheinen die Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums „Marie Curie“ durch ihr Wirken nicht allzu sehr von der Wahl des Lehrerberufs abzuschrecken: So ist eine deutliche Häufung der Lehramtsstudiengänge unter den Absolventen zu verzeichnen. Dass es dabei überwiegend um naturwissenschaftliche Fächer geht, steht dem gleichnamigen Profil der Schule gut zu Gesicht. Insgesamt ein gelungenes und stimmungsvolles Absolventenfest, das auf eine Wiederholung im nächsten Jahr an gleicher Stelle hoffen lässt.
8.04.-12.04.2013 Französische Schüler besuchen unser Gymnasium
Frankreichaustausch 1 Vor inzwischen 15 Jahren entstand zwischen unserem Gymnasium und dem Collège Albert Ball in Annoeullin, Frankreich, eine Partnerschaft, die bis heute anhält. Schon zum 15. Mal fand in der Zeit vom 8.bis zum 12. April 2013 ein einwöchiger Austausch statt. 29 französische Schüler besuchten das Eichsfeld und wurden in Familien von Schülern unserer Schule aufgenommen.
Nachdem Schüler und Lehrer nach etwa sieben Stunden Fahrt hier ankamen, wurden sie zuerst einmal mit Kuchen und Getränken begrüßt. Im Anschluss verbrachten sie den ersten Abend in der Gastfamilie und lebten sich ein. Ab Dienstag gab es ein straffes Programm: Nach einigen Stunden in der Schule, fuhren alle Beteiligten nach Mühlhausen, wo sie an einer Stadtführung teilnahmen. Mittwochs standen ein Besuch der Löwenburg nahe Kassel, eine Bootsfahrt und eine Stadtführung in Kassel an. Für die Franzosen wurde eine Rallye durch Worbis veranstaltet, durch die sie viel über die Umgegend und Geschichte ihrer Partnerstadt lernen konnten. Wieder mit den Austauschpartnern fuhren alle Teilnehmer ins Grenzlandmuseum Teistungen und später nach Duderstadt, wo sie ihre Freizeit nutzen konnten. Als Abschluss der Woche frühstückten alle gemeinsam. Durch kleine Theaterstücke, Gastgeschenke und Auswertungen der gemeinsam verbrachten Zeit ließ man die Woche noch einmal Revue passieren und sah dem Abschied entgegen.
Und welche Bilanzen ziehen die Teilnehmer? Die Meinung ist ziemlich eindeutig: Die Zeit war eine gute Erfahrung, die Französischvokabeln konnten endlich einmal praktisch genutzt werden und die Eindrücke von den Austauschschülern waren durchgängig positiv.
„Es war nur ein bisschen traurig, dass wir in der Familie so wenig Zeit verbringen konnten. Wir waren einmal kegeln, aber ein wenig Freizeit hat doch gefehlt. Und eine richtige Abschlussfeier wäre schön gewesen“, überlegt eine Teilnehmerin. Aber dank Internet kann man die wenige Zeit ja noch ein wenig ausdehnen und so vielleicht langfristige Freundschaften aufbauen. So, wie sie zwischen unserer und der Partnerschule bestehen.
K. Hesse
Frankreichaustausch 2
11.04.2013 Regionaler Fremdsprachenwettbewerb in Nordhausen
Melanie Am Donnerstag, dem 11.4.2013 nahmen die 3 Siegerinnen der Klassen 9 unseres Gymnasiums Anna-Luisa Schütze, Melanie Ritter und Anne-Sophie Scheller am Regionalen Fremdsprachenwettbewerb der Gymnasien Nordthüringens in Nordhausen mit gutem Erfolg teil. Es galt Aufgaben im Hörverstehen, Leseverstehen, Grammatik und Lexik zu lösen. Außerdem mussten die Teilnehmer ein intensives Gespräch mit einem Schüler eines anderen Gymnasiums über ein vorgegebenes Thema führen. Beste Schülerin unseres Gymnasiums wurde  Melanie Ritter. Sie gelangte auf Platz 4 von insgesamt 22 Teilnehmern. Die anderen beiden Mädchen konnten sich im guten Mittelfeld platzieren. Wir gratulieren unseren Teilnehmerinnen.
18.04.2013 Schüler der 11.Klassen nahmen an der "Euroscola" teil
Euroscola 1 Einmalig, unvergesslich, interessant, lustig, anstrengend, eine große Ehre - der 19. April war für 25 Worbiser Elftklässler alles andere als langweilig. An diesem Tag waren die Schüler Abgeordnete im Europäischen Parlament in Straßburg und durften mitreden, mitmischen und mitentscheiden.
Alles begann im Juni letzten Jahres mit einer erfreulichen Mitteilung: Die Schüler Antonia König, Susanne Hesse, Florian Watterott und Anna Hesse hatten mit ihrem Online-Beitrag „Europa mit allen Sinnen erleben“ den Euroscola-Wettbewerb gewonnen. Ihr Preis war die Einladung, mit 21 weiteren Mitschülern in diesem Jahr an der „Euroscola“ im Europäischen Parlament teilzunehmen. Stolz und mit viel Vorfreude bereiteten sich die Schüler mit ihrer Sozialkundelehrerin Antje Schwob auf dieses Ereignis vor.
Am Donnerstag, dem 18. April, ging es dann endlich los: In Begleitung ihrer Lehrer Antje Schwob und Eckhard Thiele starteten die Schüler in aller Frühe. Ihr erstes Ziel war nicht Straßburg, sondern Karlsruhe. Dort besichtigte die Gruppe das Bundesverfassungsgericht und erfuhr Interessantes über das bedeutende Organ unseres Rechtsstaates.
Am Abend wurde Kehl erreicht. Die deutsche Stadt liegt am Rhein quasi „gegenüber“ von Straßburg. Was Freizügigkeit bedeutet, konnten die Jugendlichen an diesem Abend selbst erleben. Das laue Frühlingswetter lockte viele nach draußen an das Rheinufer und auf die Rheinbrücke. Auf der anderen Seite angekommen, bereits in Frankreich, beeindruckte das Gefühl von Grenzenlosigkeit und Freiheit.
Am Freitagmorgen machte sich die Gruppe voller Tatendrang auf zum Europäischen Parlament. Dort angekommen wurden die Sprecher aller europäischen Schülergruppen in den Plenarsaal geführt. Sie durften als erstes im Plenum die Plätze einnehmen, auf denen sonst die Vertreter der EU-Länder sitzen. Kurze Zeit später füllte sich das Parlament mit allen Schülern und Lehrern. Die „neuen Abgeordneten“ wurden vom Präsident des Europäischen Informationsbüros begrüßt. Er appellierte an die Jugendlichen, an der Europa-Wahl im nächsten Jahr teilzunehmen, um somit „eine bewusste Entscheidung für Europa“ fällen zu können. Des Weiteren forderte er alle dazu auf, „Botschafter des Europäischen Parlamentes in den Schulen und Familien“ zu werden und von der Arbeit des Parlamentes zu berichten. „Sie müssen sich engagieren, um die Zukunft Europas mitzugestalten!“ lautete seine Kernaussage.
Nachdem die einzelnen Organe der EU vorgestellt wurden, präsentierten die Schülersprecher vor den rund 500 Teilnehmern ihre Schule und ihre Heimatregion. Im Anschluss konnte über verschiedene Fragen der Europapolitik diskutiert und abgestimmt werden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bildeten die Schüler und Lehrer Teams, bestehend aus vier Teilnehmern verschiedener Nationalitäten, um gemeinsam das Quiz „Eurogame“ zu lösen. Dabei war die Gruppe mit den beiden begleitenden Lehrern aus Worbis sehr erfolgreich. Sie gewann einen hochwertigen Bildband der Stadt Straßburg.
Die jungen Parlamentarier fanden sich an diesem Tag in sechs Ausschüssen zusammen und erstellten eine Agenda zu den Themen Migration- und Integrationspolitik, Umweltpolitik, Agrarpolitik, Informationsfreiheit- und Bürgerkultur, Europäische Identität und nationale Vielfalt sowie die Zukunft Europas. Diese wurden im Plenum vorgestellt, diskutiert und über die Inhalte abgestimmt. Unter dem Klang der Europa-Hymne trugen am Ende der „Euroscola“ die Sprecher die Fahnen der einzelnen EU-Länder feierlich durch das Plenum.
In einer urigen Straßburger Brasserie bei landestypischen Flammkuchen ließen die Worbiser den Abend ausklingen. Am Samstag wurde die vorhandene Zeit genutzt, um Straßburg kennen zu lernen. Alle waren von der „heimlichen Hauptstadt Europas“ begeistert. Gegen Nachmittag machte sich die Truppe wieder auf den Heimweg und kam am frühen Abend erschöpft, aber mit vielen positiven Eindrücken in Worbis an. Dank der neuen Medien kann der Kontakt zu neuen europäischen Freunden gehalten werden. Via Facebook und Co. wurden viele Fotos und Informationen ausgetauscht. Zu mindestens in diesen Augenblicken können die Schüler mit Recht behaupten, dass „Europa in Vielfalt geeint“ ist.

Euroscola 3
Euroscola 2
20.04.2013 Schüler aus Wales und dem Baskenland zu Gast in Worbis
  Vom 20. April bis zum 27. April hatten Schüler der Comenius AG Korrespondenten aus Wales und dem Baskenland zu Gast.
Die Begrüßung am Göttinger Bahnhof war sehr herzlich. Viele kannten sich schon und freuten sich, ihre alten Bekannten wiederzusehen.
Das Wochenende stand ganz allein dem Gast und seiner Gastfamilie zur Verfügung.
Am Montag gab es eine kleine Führung durch die Schule und es folgte eine offizielle Begrüßung seitens der Schule. Danach ging es in die Arbeitsphase. Ideen wurden ausgetauscht und vorgestellt. Am Nachmittag unternahmen sie einen Ausflug in den Bärenpark.
Richtig tüchtig wurden alle am Dienstag. Dieser Tag stand ganz zur Arbeit zur Verfügung. Die letzten Feinheiten wurden geklärt, das Brett für das Spiel vervollständigt oder ein Cover wurde entworfen. Am Rest des Tages waren die Ideen des deutschen Schülers gefragt, wie man seine Gastschüler unterhält.
Ein richtiger „Eichsfeld Tag“ wurde am Mittwoch veranstaltet. Zunächst ging es nach Teistungen ins Grenzlandmuseum. Es folgte eine Stadtrallye durch Duderstadt und nachmittags machten wir uns auf den Weg nach Obergebra. Dort gaben alle Vollgas auf der Go Kart Bahn, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, aber Spaß gemacht hat´s Allen!
Donnerstag ging es richtig zur Sache. In Lengenfeld unterm Stein fuhren die Gastschüler und ihre deutschen Freunde zusammen Draisine. 14 km den Berg rauf, den selben Weg wieder herunter. Natürlich hat letzteres mehr Spaß gemacht, hatte man doch kaum etwas zu tun. Die Fahrt ging durch viele Tunnel, wie zum Beispiel den 1.5 km langen Küllstedter Tunnel oder auch über das Lengenfelder Viadukt.
Am Freitag fuhren die Schüler in die “Capital of the state Thuringia“ alias Erfurt.
Dort nahmen sie an einer Stadtführung teil und hatten anschließend Freizeit.
Nun war der Tag des Abschiedes gekommen und kurz vor der Zugabfahrt um 11:17 Uhr kullerten ein paar Tränen, so ist es doch das letzte gemeinsame Treffen, da die Comeniuspartnerschaft mit diesen Schulen jetzt ausläuft.

29.04.2013 Theaterbesuch der 8.Klassen nach Göttingen
Theaterbild Am Montag, dem 29. April 2013, fuhren die Klassen 8.1 und 8.3 mit ihren Klassenlehrerinnen mit dem Ziel nach Göttingen, sich im Jungen Theater ein Stück namens „Tschick“ anzusehen.
Vor der Ankunft in Göttingen hielten wir uns noch einige Zeit am Seeburger See auf und die Schüler hatten die Gelegenheit, sich frei zu bewegen und die Sonne nach dem zuvor anstrengenden Schulmontag zu genießen.
Dank des Vertrauens der Lehrer in uns Schüler war es möglich, dass wir uns noch einige Zeit in der Innenstadt Göttingens, die wirklich sehenswert ist, umschauen durften und zusätzlich die Einkaufsmöglichkeiten nutzen konnten.
Das Theaterstück „Tschick“ basiert auf dem Jugendroman von Wolfgang Herrndorf. Es handelt von einem Jungen, dem es finanziell an nichts fehlt, dessen Elternhaus aber zerrüttet ist. Dieser Junge mit Namen Maik schließt eine ungewöhnliche Freundschaft, die ihn zu vielen ungewöhnlichen Abenteuern führt.
Die Aufführung war anfangs sehr verwirrend, vor allem, wenn man das Buch vorher nicht gelesen hat. Die Klasse 8.3 wird das allerdings im Deutschunterricht nachholen.
Trotzdem hat es allem Anschein nach den meisten Schülern gefallen. Der Wandertag war im Großen und Ganzen ein voller Erfolg, der uns allen Spaß und Freude bereitet hat und unbedingt anderen Klassen zu empfehlen ist.

 Luise Apel, Klasse 8.3
07.06.2013 Karl Seidenstücker wurde Siebenter im Bundesfinale
Karl Das Bundesfinale im Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen“ fand am 07.06.2013 in der Aula des Wilhelm Gymnasiums in Braunschweig statt.
Erstmals wurde der Wettbewerb online durchgeführt. Dadurch waren die Zuschauer immer bestens über den Wettbewerbsverlauf informiert.
Die Wettbewerbsverantwortlichen hatten interessante und schülergerechte Aufgaben aus allen Bereichen der Geographie erstellt. Auch aktuelle Fragen, die die Flutkatastrophe betrafen, spielten in der Finalrunde eine entscheidende Rolle.
Alle 17 Finalisten hatten sich gründlich vorbereitet. Der Ausscheid war bis zum Schluss spannend, interessant und ausgeglichen.
Karl Seidenstücker löste alle Fragen in seiner Vorrunde perfekt und zog mit der Maximalpunktzahl sechs, die insgesamt nur zwei Teilnehmer erreichten, in die Zwischenrunden ein. Hier kämpften alle Teilnehmer verbissen um jeden Punkt, wobei die Führung ständig wechselte. Es mussten mehrfach Stichfragen gestellt werden, um die vier Finalisten zu ermitteln. Bei der letzten, entscheidenden Frage hatte Karl jedoch nicht das Glück auf seiner Seite und verpasste das Finale denkbar knapp.
Für seine starke Leistung wurde er mit dem siebten Platz belohnt. Karl konnte erneut nachweisen, dass er zu Recht zu den besten Geographie-Schülern Deutschlands gehört.
Im nächsten Jahr wird Karl noch einmal an diesem Wettbewerb teilnehmen und seine Chance nutzen.
Bundessieger in dieser großartigen schulischen Veranstaltung wurde der Teilnehmer aus Schleswig-Holstein.

Günther Schüttel
26.06.2013 Schüler der 10.Klassen besuchten den Deutschen Bundestag
Berlin Die zehnten Klassen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis nutzten am 25. Juni 2013 gemeinsam mit ihren Lehrern Herrn Daniel Dietrich und Frau Antje Schwob die Möglichkeit, den Bundestag hautnah zu erleben. Unter dem Motto „Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren“ bietet der Deutsche Bundestag ein Planspiel zur Gesetzgebung an. Dieses wurde nun vom Sozialkundeunterricht aufgenommen und den Schülern die Teilnahme angeboten. Der Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises, Herr Manfred Grund, ermöglichte die Fahrt und lud die Schüler der zehnten Klassen zu diesem Planspiel ein. Die Verlockungen der Hauptstadt und die Erwartungen gegenüber viel Neuem und der Politik insbesondere motivierten unsere Schüler so sehr, dass auch die Abfahrtszeit um 3:30 Uhr nicht abschrecken konnte.
Mit etwa 50 Personen kam der Bus viereinhalb Stunden später in der Hauptstadt an. Über die Sicherheitskontrolle ging es in den Bundestag. Vom Plenarsaal, über die Fraktionsräume bis hin zur Kuppel wurde alles besichtigt. Zwischenzeitlich ergab sich sogar die Möglichkeit, die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, während einer Rede zu sehen. Am normalerweise sitzungsfreien Dienstag war eine außerordentliche Plenartagung einberufen worden, um über das weitere Vorgehen zum Thema der Flutkatastrophe zu beraten.
Statt der Rede mit anschließender Diskussion beizuwohnen, ging es für uns zum eigentlichen Planspiel. Wir wurden in „Parteien“ aufgeteilt. Jeder von uns erhielt eine erdachte Biographie mit den Standpunkten zum Thema „ Alkoholverbot für Jugendliche“. Im Anschluss wurde den „Parteien“ ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Einschränkungen des Alkoholkonsums bei Jugendlichen behandelte. Schließlich wurden in den „Parteien“ Ausschüsse gebildet. Wie bei der echten Gesetzgebung mussten die verschiedenen Stufen durchlaufen werden. Die Lesungen der Gesetzesentwürfe gestalteten sich als reine Formsache, die Diskussionen in den Ausschüssen hingegen als echte Qual. Wir erfuhren in der Auswertung, dass wir uns zu kompromissbereit zeigten und uns noch nicht „original-politisch“ verhielten. Nach einigen Stunden hatten wir unseren Gesetzesentwurf fertig, den wir in der dritten Lesung annahmen und an den Bundesrat weiterleiteten. Erschöpft gingen wir danach zum Mittagessen in die Cafeteria des Bundestages. Im Anschluss eroberten wir noch Berlin – und zwar bei strömendem Regen. Nach zwei Stunden Freizeit, die, wie allgemein festgestellt wurde, viel zu kurz bemessen war, gelangten wir völlig durchnässt zum Bus zurück.
Die lange Rückfahrt verkürzten wir uns durch viele nette Unterhaltungen und den Austausch über viel Wissenswertes. Im Gepäck ein paar Souvenirs und eine viel bessere Vorstellung von der Politik im Alltag, vor allem von den Wegen der Gesetzgebung.

Katharina Hesse
29.06.2013 Marie entlässt ihre Kinder - Feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse
Zeugnis Für 69 Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis kam das Ende ihrer Schulzeit am 29. Juni sicherlich nicht überraschend. Über Jahre hatten sie auf diesen Termin hingearbeitet: Die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse des Jahrgangs 2013.
Schulleiter Bernd Schüler zeigte sich in seiner Festansprache besonders stolz auf seine diesjährigen Absolventinnen und Absolventen, nicht zuletzt da sie das beste Gesamtergebnis seit Bestehen des Gymnasiums erreicht haben. Er sprach ihnen Mut und Zuversicht für ihren weiteren Lebens- und Bildungsweg zu und zitierte abschließend das Motto der Festveranstaltung: “Nicht träumen sollt ihr euer Leben, erleben sollt ihr, was ihr träumt.“ Nachdem u. a. Benedikt Grimm als Jahrgangsbester mit einem Notendurchschnitt von 1,1 ausgezeichnet worden war, zeigten die Abiturienten, dass es ihnen auch an sozialem Engagement nicht fehlt. Statt des sonst üblichen Geschenks an die Schule überreichten sie einen Scheck über 575 €, der beim Wiederaufbau der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Elbspatzen“ in Elster nahe der Elbe im Überschwemmungsgebiet helfen soll.
Aber auch kulturelle Leistungen prägten diese Abiturfeier. Durch beeindruckende musikalische Darbietungen verschiedener Gesangs- und Instrumentalsolisten, eines Bläserquintetts und des Schulchores wurde der festliche Charakter der Veranstaltung besonders betont. Den Abschluss bildete wie im letzten Jahr ein Saxophonquartett unter der Leitung von Wolfgang Busse. Deren Zugabe „Tequila“ diente zur Überleitung und Einstimmung auf den Abiturball, der am Abend in der Lindenhalle zu Niederorschel stattfand. Schülerinnen und Schüler der elften Klassen des Gymnasiums griffen das Motto des letzen Schultages der zwölften Klassen „Las Vegas“ auf und gestalteten, moderiert von Anna Hesse und Sebastian Gremler, einen fröhlichen und stimmungsvollen Ausklang des Festtages.
30.06.2013 Exkursion der 11.Klassen nach London
London Am 30. Juni hieß es für 36 Schüler der Elften Klasse „London Calling“. In Begleitung von Ehepaar Schöbitz und Frau Rux erreichte die Gruppe nach einer nervenaufreibenden, aber zügigen Bus- und Fährfahrt die Metropole London. Schon kurz nach der Ankunft wurde den noch orientierungslosen Schülern ausreichend Freizeit gegeben. Doch schon am frühen Abend bekamen die Jugendlichen vom London Eye aus einen Blick auf die Stadt, die sie im Laufe der Woche erkunden sollten. Eines stellten die Schüler schnell fest: London ist unvergleichlich. Die Stadt an der Themse setzt sich vor allem aus drei Dingen zusammen. Die Geschichte Londons. Buckingham Palace, Big Ben, Westminster Abbey, Tower Bridge, Shakespeare Globe Theatre: diese und weitere Sehenswürdigkeiten entdeckten die Schüler während der Stadtrundfahrt oder auf eigene Faust. Ob vorm Palast, im Kennsington Park oder auf kitschigen Haushaltswaren: Das royale Flair war überall zu spüren. Während dieses Städtetrips mit Bildungscharakter durfte ein Museumsbesuch nicht fehlen. Die Großstadt London. Trotz der Eile hatten die Eingeborenen immer ein Sorry auf den Lippen. In den unzähligen Geschäften der Oxford Street (die scheinbar niemals endete) fand jeder das eine oder andere Mitbringsel für die Lieben in good old Germany. Das moderne globale London. Was in Deutschland als „Multi-Kulti“ und als besonders gilt, ist in London Alltag. So endeckten die Schüler an Plätzen wie Camden Market, Convent Garden, China Town das Besondere, egal ob auf kulinarischer oder kultureller Ebene. Mutig wurde Chicken Tikka Masala oder traditionell Fish and Chips probiert. Nachdem die eine oder andere Hemmschwelle überwunden war, plauderten die Schüler mit echten Londonern über Dinge wie sportliche Großereignisse, den Ordnungszwang einer germanischen Kultur oder über bezahlbares Food, was nicht immer Fast sein muss. Nach 4 spannenden Tagen verließen die Eichsfelder London mit vielen Fotos, Souvenirs und Eindrücken im Gepäck.

Anna Hesse, Katharina Klaus
1.07.2013 Exkursion der 11.Klassen nach Ilmenau
  Wie es bereits zu einer Tradition geworden ist, fand dieses Jahr auch wieder die Studienfahrt der „Physiker“ an die TU Ilmenau statt. Frei nach dem Motto „Einen Einblick in das Studienleben bekommen“ fuhren wir 8 Schüler zusammen mit den Lehrern Frau Döring und Herrn Mehnert in die kleine Universitätsstadt im Thüringer Wald. Dazu reisten wir bereits am Montagmorgen von Leinefelde mit dem Zug ab, wie es auch ein Großteil der Studenten praktiziert, und hatten das große „Glück“, den Schienenersatzverkehr auf dem letzten Teil der Strecke mitzuerleben. Den Ernst des Studierens durften wir schon am nächsten Tag erfahren, als wir uns an einem Physikpraktikum für Studenten versuchten. Dabei mussten wir, in 2er Gruppen aufgeteilt, 4 Stunden über Experimente, wie z.B. den Franck-Hertz-Versuch, grübeln. Des Weiteren wurden uns in den folgenden Tagen die Studiengänge Medientechnologie, Maschinenbau und Elektrotechnik näher gebracht. Da Forschung an einer Universität im Vordergrund steht, besichtigten wir ebenfalls die Labore für Informationstechnik, für Akustik und für Hochspannung. Am Donnerstag besuchten wir zusammen mit anderen Studenten eine Vorlesung des Fachs Physik, welche leicht verwirrend und unverständlich war, aber trotzdem einen guten Einblick in den Studienalltag gab. Natürlich durfte in der gesamten Woche der Spaß nicht zu kurz kommen, sodass wir im Kino, beim traditionellen Glasbläser und im Bowlingcenter waren. Weitere Spaßfaktoren waren eine hitzige Beachvolleyballpartie, die bei einigen die Hüllen fallen ließ, und ein gemeinsamer Grillabend, zu dem auch ehemalige Schüler eingeladen waren, die jetzt in Ilmenau studieren. Zur „Freude“ unserer Lehrer hatten wir uns so schnell an das Studienleben gewöhnt, dass wir bei jedem vereinbarten Termin stets das akademische Viertel einhielten und man uns deshalb oft auf den langen Wegen zum Campus eilen sah. Am Freitag war dann die ereignisreiche Woche für uns beendet und wir traten die Rückreise mit der Bahn an.

Christian Walter

1.07.2013 Exkursion der 11.Klassen nach Freiberg
Freiberg „Vom Silber zum Silizium“

Unter dem Leitgedanken der Ressourcenuniversität Freibergs verbrachten wir, die Teilnehmer der Studienfahrt Chemie, eine faszinierende Woche in den unterschiedlichen Bereichen der Bergakademie. Dabei wurden durch verschiedenste praktische Aufgaben geotechnische und chemische Methoden für uns greifbar.
Nach fünfstündiger Zugfahrt erreichten wir am Montagnachmittag die beschauliche Kleinstadt Freiberg. Nach Bezug unserer Pension wurde uns das umfangreiche Studienangebot der Bergakademie vorgestellt. Den nahen Praxisbezug der Studiengänge konnten wir bereits am Folgetag durch den Besuch des Bergwerks „Reiche Zeche“ erleben. Auf einer 2 ½-stündigen Erlebnistour mit Sohlenwechsel erlangten wir in mehr als 100 Metern Tiefe einen fesselnden Einblick in die Geschichte der Silberstadt. In mehreren der Schächte aus dem 14. bis 20. Jahrhundert befinden sich heute außerdem Forschungseinrichtungen und Seminarräume der Technischen Universität. Nach der körperlichen Belastung durch die Exkursion zwischen engen Felsspalten und wasserdurchspülten Gängen war die gesamte Gruppe dehydriert – ein passender Anlass zum anschließenden Besuch von Freibergs berühmter Brauerei. Nach dortiger Führung und gemeinsamen Essen sahen wir uns am Abend einen Film im Kino an. Am nächsten Tag wanderten wir statt untertage entlang der Elbe durch die Höhen des Elbsandsteingebirges. Nach einem atemberaubenden Ausblick inmitten der Felsen (der“ Bastei“) setzten wir unsere Tour nach Dresden fort, wo wir den Zwinger und die Frauenkirche besichtigten. Am Donnerstag konnten wir nach den physischen Anstrengungen der letzten Tage entspannen und durften selbst wissenschaftlich aktiv werden. In der Fakultät für Werkstofftechnik erzeugten wir eigene Gold-Nanopartikel für chemische Sensoren, beschäftigten uns mit der Schichtentrennung und werteten zahlreiche Messreihen aus. Nach dem Mittagessen in der Mensa nahmen wir außerdem am Projekt „school meets science“ teil. Dabei untersuchte ein Teil unserer Gruppe verschiedene Metallstrukturen, während die restlichen Schüler unterschiedliche Materialien auf ihre Zugfestigkeit und Eigenschaften bei wechselnden Temperaturen prüfte. Dabei bekamen wir die Chance, mit flüssigem Stickstoff zu arbeiten, was einen der Höhepunkte der gesamten Woche darstellte. Unseren letzten Abend verbrachten wir mit Bowling und italienischem Essen in der Altstadt Freibergs. Vor der Rückfahrt am Freitag besuchten wir jedoch noch die „terra mineralia“ auf Schloss Freudenstein. Die weltgrößte Mineraliensammlung ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Freibergs und stellte einen perfekten Abschluss unserer Woche in der Universitätsstadt dar.

 Swenja Bierwirth
1.07.2013 Exkursion der 11.Klassen zur Nordsee
Nordsee Am Montagmorgen um 8.00Uhr ging es los mit einer Gruppe von 25 Schülern, wobei wir eine spanische Austauschschülerin an Bord hatten, 3 Lehrern und unserem Busfahrer Calle.
Auf der Hinfahrt legten wir einen Zwischenstopp in Bremen ein. Dort hatten wir dann zwei Stunden Zeit, um zu shoppen, die Bremer Stadtmusikanten ausfindig zu machen und die Stadt ein wenig zu erkunden.
Nach weiteren 1,5 Stunden Fahrt waren wir endlich in Neßmersiel, unserem Wohnort für die nächsten drei Tage, angekommen.
Zuerst stand die Zimmeraufteilung in der „Kleinen Möwe“ an. Das ging ziemlich schnell und so konnten wir alle zügig unsere Zimmer beziehen und uns auffrischen.
Nach dem Abendessen hatten wir individuelle Freizeit und so sind ein paar von uns zum Strand gegangen, jedoch konnten sie kein Wasser finden und andere sind auf ihren Zimmern geblieben und haben den Abend etwas ruhiger ausklingen lassen.
Schon war es Dienstag: Nach dem Frühstück ging es gemeinsam auf zum Strand. Da das Wetter vom ersten Tag an mitspielte, hatten alle gute Laune und auch die Lehrer waren guter Stimmung. Zur Mittagszeit waren wir dann in Neuharlingensiel. Jeder konnte dort etwas essen und sich den Hafen bzw. den Strand ansehen. Jedoch war das Wasser leider schon wieder weg. Am Nachmittag stand dann eine zweistündige Kutterfahrt auf dem Plan. Das war das Highlight dieses Tages, denn als wir losgefahren sind, war noch Niedrigwasser. Wir fuhren an den Sandbänken vorbei, um die die Seehunde und Robben zu sehen.
Auf dem Weg wieder zurück zum Hafen wurde dann das Fangnetz ausgeworfen und wir durften die gefischten Organismen betrachten und auch einige von uns konnten zum Beispiel einen „Daumenlutscher“ anfassen.
Wieder in unserem Ferienhaus angekommen, stand der Abend jedem zur freien Verfügung und deshalb gab es ein Fotoshooting am Strand, diesmal mit Wasser. Da wir um 22.00Uhr alle wieder im Gebäude sein sollten, saßen wir dann noch ein bisschen gemütlich zusammen.
Am Mittwoch ging es nach dem Frühstück gleich los zum Norddeich in die Seehundstation. Bei dem Anblick von 116 kleinen Heulern sind selbst die großen Jungs dahingeschmolzen. Die Seehunde waren genauso neugierig wie wir und so entstanden dort ganz viele schöne Fotos. Wir durften sogar bei einer Fütterung zusehen und hörten dann noch einen Vortrag über Robben und Seehunde. Nach einer zweistündigen Mittagspause begann am Nachmittag die Wattwanderung. Darauf haben wir uns schon lange gefreut. Jedoch traten schon nach wenigen Metern die ersten Probleme auf. Das Watt war sehr glitschig und so dauerte es nicht lange, bis die ersten stecken blieben und alleine nicht mehr von der Stelle kamen
Das war dann auch der Grund, warum sich ein Großteil dafür entschied, die Schuhe auszuziehen und Barfuss weiter zu marschieren. Doch auch das erwies sich als problematisch, da die Anzahl an spitzkantigen Muscheln immer größer wurde und die vielen Organismen ein Kitzeln an den Füßen verursachten. Zur Unterhaltung der Lehrer kam es immer wieder dazu, dass jemand nicht weiter konnte und hilflos in der Gegend herumstand.
Am Abend stand dann eine Rommérunde mit Frau Werner, Herrn Schüttel und Herrn Benisch an. Dabei musste Herr Benisch eine Niederlage einstecken, denn er verlor in der Finalrunde gegen eine Schülerin.
Der nächste Morgen begann früh, da wir unsere Koffer wieder packen und die Zimmer sauber machen mussten. Nach dem Frühstück ging es dann auch schon wieder in Richtung Heimat. Die Busfahrt war sehr schläfrig und somit waren wir schneller wieder an der Ohmberghalle in Worbis als erwartet.
Und schon waren die vier Tage und somit unsere letzte Fahrt zu Ende. Es waren ein paar tolle Tage mit einer tollen Gruppe und lustigen Lehrern.

Franziska Senge

1.07.2013 Berufsorientierungswoche der 9.Klassen
BO-Woche Von der Bewerbung zum Beruf
Unter diesem Motto stand die Berufsorientierungswoche der 9. Klassen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis vom 01.07.2013 – 05.07.2013.
Am Montag begannen wir mit der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zum Thema Bewerbungsmappe unter der Anleitung unserer Deutschlehrer. Schwerpunkte waren hierbei der Lebenslauf und das Bewerbungsanschreiben. Am Dienstag gingen wir mit Hilfe von Frau Lins, einer Mitarbeiterin aus der Personalabteilung der Kreissparkasse Eichsfeld, näher auf die einzelnen Inhalte ein und festigten diese durch praktische Übungen. Wir prüften unsere Eignung für den Beruf des Bankkaufmannes, indem wir einen Eignungstest absolvierten und diesen mit Frau Ringling, einer Auszubildenden der Kreissparkasse, auswerteten. Am darauffolgenden Tag erhielten wir die Möglichkeit, uns über verschiedene Berufsfelder und Studiengänge an Hand von Vorträgen zu informieren. Dazu erschienen ehemalige Schüler unserer Schule sowie Vertreter verschiedener Berufsfelder und Hochschulen, darunter Vertreter der Bundeswehr, der Universität Erfurt, der Berufsakademie Eisenach/Gera, der Fachhochschulen Nordhausen und Harz, aber auch Fachkräfte für Zahnmedizin, Marketing, Behörden und Wirtschaft. Anschaulich stellten diese uns Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung nach dem Abitur vor.
Am Donnerstag besichtigten wir in Kleingruppen verschiedene Eichsfelder Betriebe wie SIM Heiligenstadt, Design/Technik in Form in Heiligenstadt sowie das Krankenhaus in Heiligenstadt, die Kreissparkasse und das Krankenhaus in Worbis sowie Otto Bock in Duderstadt. Dieser Tag gab uns einen Einblick in verschiedene Berufe und die dafür erforderlichen Ausbildungen. Für den letzten Tag der Woche war ein umfangreiches Informationsprogramm über verschiedene Auslandsaufenthalte (Work & Travel, Au-Pair, High-School Year, Volunteer & Travel, Summer Camps etc. der AIFS) mit Frau Dannemann und einem Studenten, der bereits Erfahrungen bei einem Auslandsjahr in Neuseeland gesammelt hatte, vorgesehen. Danach nahmen wir an einem Online-Test der Industrie- und Handelskammer Erfurt teil und stellten dabei unser Allgemeinwissen und unsere fachspezifische Kenntnis in einem Beruf unserer Wahl unter Beweis. Diesen Test bestanden nahezu alle von uns sehr erfolgreich. Anschließend hatten wir Zeit zur kreativen Erstellung mehrerer Medien, die zur Auswertung und Darstellung unserer Projektwoche dienten. Hierbei stellten wir fest, dass die letzten Tage sehr aufschlussreich für uns waren und wir nun mit erweitertem Wissen über unsere vielfältigen Möglichkeiten in die Zukunft blicken können.

Bedanken möchten wir uns bei den betreuenden und organisierenden Lehrern sowie bei allen Unternehmen und Institutionen, die diese Woche abwechslungsreich und interessant gestaltet haben.

Anne Sophie Scheller, Melanie Ritter, Luzia Kanngießer

8.07.2013 Berufsorientierungstage der 11.Klassen
  Auf der Suche nach der Zukunft

Am Ende des Schuljahres wurden die Schüler der Elften Klassen von Frau Brauer nochmals auf Orientierungssuche geschickt. Genauer gesagt auf Berufs- und Studienorientierungssuche. Über einen Zeitraum von zwei Tagen hatten die Schüler die Möglichkeit, herauszufinden ob studieren das Richtige für sie ist, welche Studienrichtung sie einschlagen wollen und letztendlich wie es sich anfühlt, zu studieren. Am Montag, den achten Juli wurden von der Agentur für Arbeit, lokalen Universitäten, der Sparkasse Eichfeld und der Auslandsorganisation AIFS verschiedene Workshops angeboten. Die Ergebnisse der studienfeldbezogenen Tests der Arbeitsagentur dienten vielen Schülern als Wegweiser für ihre weitere berufliche Laufbahn. Beauftragte der Universitäten lieferten authentische Berichte über ihre Einrichtungen und bezogen die Jugendlichen in Experimenten in den Workshop ein. AIFS informierte die fernwehgeplagten Schüler über Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes nach dem Abitur. In einer Assesment-Center-Simulation der Sparkasse Eichsfeld erhielt man einen Eindruck davon, was sich hinter dieser besonderen Art der Bewerbung verbirgt. Am Dienstag, den neunten Juli, machten sich die Schüler in Begleitung der Stammkurslehrer sowie Frau Brauer auf den Weg zur Universität Halle. Dort wurden Vorlesungen besucht. So zum Beispiel konstatierten die Jugendlichen mit Erstaunen, dass Psychologie am Anfang viel mit Mathe zu tun hat. Im Chirurgie-Seminar wurden einige interessante Aspekte über Infektionskrankheiten im Kindesalter den Schülern erläutert. „Was ist zu tun, wenn ein Kind einen Wundstarrkrampf hat?“ Diese und weitere alltägliche Fragen machten das Seminar für alle Beteiligte besonders interessant. Begeistert waren ebenfalls die Chemiker von ihren Vorlesungen. In „Organische Chemie“ (Lehramt) sah man nur aufmerksame Schüler. Durch den Praxisbezug und ein Niveau, ähnlich dem Leistungskurs, wurde ein Verständnishorizont geschaffen, der auch für die Jugendlichen greifbar war. Auch die „Lebensmittelchemie“ war praxisnah und verständlich und weckte selbst bei erfahrenen Chemielehrern reges Interesse. Natürlich sollten auch die Geisterwissenschaftler an diesem Tag nicht zu kurz kommen. Darin affine Schüler besuchten Vorlesungen der Politik- bzw. Rechtwissenschaften. So tauchen Interessierte im Seminar „Politische Theorie und Ideengeschichte“ in Dimensionen wie „gesellschaftliches Aggregat“ oder das „kollektive Singular“ ein. Andere ließen sich nicht auf die Reise in Jenseits der normativen Demokratietheorien ein, sondern bevorzugten eher die Welt der Apps und Tags. Insgesamt waren die beiden Tage für die Schüler sehr sinnvoll, denn sie waren nicht nur interessant und abwechslungsreich, sondern vor allem richtungsweisend.

Anna Hesse
8.07.2013 Comenius-Projekt erfolgreich abgeschlossen
Comenius Nach zweijähriger Arbeit ist am Montag das Comenius-Projekt „Puzzling Pieces of the European Puzzle“ beendet worden. In den Schuljahren 2011/12 und 2012/13 konnten mehr als 60 Schüler der beteiligten Partnerschulen aus Ordizia im spanischen Baskenland, Llandudno in Nordwales und dem Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ Erfahrungen in der europäischen Zusammenarbeit sammeln und bei insgesamt 6 Projekttreffen das Schulleben und die Kultur anderer Mitgliedsländer der EU kennenlernen.

„From regional identity to European Citizenship“ (Über regionale Identität zum Bürger der EU) lautete der Arbeitstitel des vom Pädagogischen Austauschdienst in Bonn geförderten Projektes. Neben der Erstellung von Powerpoint-Präsentationen über die lokalen Besonderheiten der Partnerschulen, der Erstellung eines Europamagazins und der Planung einer virtuellen Europareise stand am Ende der gemeinsamen Arbeit die Planung und Produktion eines Brettspieles, das die Worbiser Schüler in ihrem letzten AG-Treffen in diesem Schuljahr fertig stellten und ausprobierten.

Erfreulicherweise erhielt das Gymnasium Worbis für die kommenden zwei Jahre die Bewilligung der EU, ein weiteres Comenius-Projekt durchzuführen. Schon jetzt ist die Vorfreude sowohl bei den koordinierenden Lehrern als auch bei den zukünftig beteiligten Schülern groß. Alle sind gespannt auf neue Begegnungen mit den neuen Partnerschulen aus Brüssel und London.

C. Gothe
9.07.2013 Schüler der 11. Klassen besuchten die Universität in Halle
  Trotz sehr warmer Temperaturen machten sich am 9. Juli Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen auf den Weg nach Halle, um sich dort etwas akademische Luft um die Nase wehen zu lassen. Frau Brauer hatte den Kontakt zur Universität Halle geknüpft, die einen sog. „Unibotschafter“ stellte, der einige Veranstaltungen aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen für den Besuch unserer Schüler vorschlug und die jeweiligen Dozenten informiert hatte. So sammelte man Erfahrungen sowohl in medizinischen und biochemischen Vorlesungen als auch im Bereich der Lebensmittelchemie. Dabei fiel die sehr unterschiedliche Machart der Veranstaltungen zwischen massivem Medieneinsatz und „althergebrachter“ Tafeldidaktik auf. Eine Übung der Psychologen und eine politikwissenschaftliche Vorlesung zeigten eine inhaltliche Gemeinsamkeit: In beiden Veranstaltungen standen die nahen Klausuren im Mittelpunkt. Dabei wurde in der zuletzt genannten Vorlesung zu politischen Theorien, die sich, zum Basismodul gehörig, offensichtlich an Erstsemester wendete, eine Übersicht über den Stoff des gesamten Semesters gegeben. Wenn so eine sonst in Vorlesungen oft bemerkbare allzu große Theorielastigkeit vermieden wurde und sogar noch praktische Tipps zum Schreiben von Klausuren gegeben wurden, erwies sich diese Veranstaltung als besonders geeignet für die Schüler der 11. Klasse, denen ja noch eine Reihe umfangreicher schriftlicher Prüfungen in ihrem Schulleben bevorstehen.

E. Thiele
   
 
 
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