Staatliches Gymnasium "Marie Curie" Worbis
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Aktuelle Nachrichten aus dem Schuljahr 2016/17

Jahresübersicht


11.08.2016 Marie begrüßt 87 Schülerinnen und Schüler in Klasse 5
Bild 1 Am 11.08.2016 öffneten sich die Türen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis für die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassenstufe. Das Begrüßungsprogramm gestalteten u.a. Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen und der Schulchor unter der Leitung von Frau Irina Gemsa. In den musikalischen Darbietungen wurden auf sehr vielfältige Weise Höhen und Tiefen des Schulalltags veranschaulicht, der eben manchmal auch als „Mad World“ erscheint. Auch direkt an die Eltern der neuen Schüler wendeten sich die Sängerinnen und Sänger, in dem Sie eine nicht ganz ernst gemeinte Möglichkeit vorschlugen, den Schulwechselstress zu entschärfen. Gemeinsam sangen Schüler und Eltern die bekannte Maffay-Hymne „Ich wollte nie erwachsen sein“.
Auch Schulleiter Bernd Schüler begrüßte die neuen Fünftklässler ganz herzlich – mittlerweile zum fünften Mal als Schulleiter, was, so bekannte der Direktor des Gymnasiums, noch nicht zur Routine geworden sei. Daran anschließend verdeutlichte Bernd Schüler anhand einer kleinen Geschichte, welche Möglichkeiten es gibt, sich in neuer Umgebung zu Recht zu finden, um sich möglichst schnell wohl zu fühlen. Dazu rief er seine neuen Schüler zu Freundlichkeit in der täglichen Begegnung auf, um eine gute Lernatmosphäre zu schaffen. Das gute Bildungsangebot des Worbiser Gymnasiums sei eine weitere Voraussetzung für dieses Ziel. Die neuen Schüler sollten möglichst schnell Unsicherheiten überwinden und ohne Unterlass Fragen stellen, nur so sei Fortschritt möglich. Die Eltern ermutigte der Schulleiter, bei Problemen schnell das Gespräch mit der Schule und ihren erfahrenen Lehrern zu suchen. Mit der musikalisch unterstützten Empfehlung „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch endete seine Begrüßungsansprache. Nun konnten die neuen Schülerinnen und Schüler den drei fünften Klassen und ihren Klassenlehrern zugeordnet werden, um in das Abenteuer „Gymnasium“ durchzustarten und ihren ersten Schultag zu erleben.

E. Thiele
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22.08.2016 AGs und Förderangebote im Schuljahr 2016/2017
Auch in diesem Jahr können wir einige AGs und Förderangebote anbieten.
Die Liste steht hier bald zum Download bereit. Änderungen vorbehalten!
29.08.-31.08.2016 Erste Worbiser Klassenfahrt des Schuljahres war voller Erfolg
Bild 1 Vorfreude, Aufregung… endlich ging es für die 87 „Neuen“ des Staatliches Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis zur Kennenlernfahrt für drei Tage nach Straußberg.
Mit zwei Bussen und jeder Menge guter Laune im Gepäck starteten die drei fünften Klassen zunächst zur Barbarossahöhle Rottleben, bevor es weiter zum Ferienpark „Feuerkuppe“ ging. Hier standen Spannung - in welchen Bungalow komme ich, Vertrauen - ich verlasse mich sogar „blind“ auf meine neuen Klassenkameraden im Niedrigseilgarten - , sportliche Aktionen beim Bowling, Bogenschießen, aber auch Wissen über die Natur und Kreativität im Schwarzlichttheater auf dem Programm. Natürlich war auch genügend Zeit für erste Freundschaften, neue Spiele, kleine Fußballturniere, Wasserschlachten oder Mädchenchillgruppen.
Eine gelungene, lustige Klassenfahrt fand ihren Abschluss mit dem Kinoabend „Zoomania“ und bildete somit einen Start für die nächsten acht Schuljahre, der hoffentlich allen in guter Erinnerung bleibt.

D. Podehl
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01.09.2016 Marie feiert Geburtstag – Wir werden fünfundzwanzig!
Bild 1 Unser Gymnasium feierte am 01.09.2016 sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand am Abend dieses schönen, warmen Spätsommertages eine „Nacht der Naturwissenschaften“ statt, die auf reichliches Interesse beim Publikum traf. Auch Nicht-Naturwissenschaftler konnten die z.T. spektakulären Showexperimente beeindrucken, die ausschließlich von Schülerinnen und Schülern unserer Schule präsentiert wurden. So staunten – und schwitzten – sich die zahlreichen Zuschauer im vollbesetzten Pavillon „durch die Nacht“.
Die „Show“ begann mit eindrucksvollen Bildern aus den drei Fachbereichen Biologie, Chemie und Physik, die, schlagfertig moderiert von Alina Ertmer und Nico Remmler, das sehr anspruchsvolle Programm vorbereitet hatten. So wurden die Zuschauer eingestimmt auf den zweiten Teil des Abends: Es begann in der Chemie mit den Kräften, die ein Wasserläufer für sein tägliches Fortkommen auf dem nassen Element nutzt. Blaukraut wurde zu Rotkraut und Wärmekissen sorgten für noch mehr Wärme. Nicht verwunderlich, dass sie eher im Winter genutzt werden. Auch platzten und schimmerten Seifenblasen. Alle Phänomene wurden anschaulich erklärt und verdeutlicht.
Im Bereich der Biologie konnten sich insbesondere die Gartenfreunde über Moosprobleme informieren. Und der Löwenzahn meldete sich aus der Dachrinne: Achtung! Fallschirmflieger! Aus unserer zweitjüngsten Schülergruppe kamen die nächsten Experten: Schülerinnen aus der sechsten Klasse konnten sehr überzeugend erläutern, wie die Raumfahrt von der Natur lernt: Auf die Faltung kommt es an!
Den vorläufigen Abschluss bildeten „die Physiker“: Sie schickten Musik über den Laser, ließen Bälle schweben und die Raumfahrt durfte natürlich bei ihnen auch nicht fehlen: Allerdings bildete unser Pavillon den „Raum“ für die CO2-Rakete, die am Faden flog. Verschiedene Versuche zum Schweredruck von Luft und Wasser schlossen sich an, wobei Schulleiter und Referendar an diesem Abend stärker waren als die Guerickekugel. Zuletzt ließen Schüler ihren Mitschüler mittels Haftmagnet zur Decke des Pavillons aufsteigen. Wie gesagt: Ein staunenswerter Abend, der nach kurzer Stärkung durch „Fingerfood“ in drei Räumen noch „selbstbestimmt“ fortgesetzt werden konnte: Hier vergnügte sich das Publikum daran, selbst Experimente durchzuführen, z.B. indem Falten oder Blitze erzeugt wurden. So ging ein wunderbarer Abend zu Ende, der für die nächsten 25 Jahre unserer Schule zu besten Hoffnungen Anlass gibt.

E.Thiele
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02.09.2016 Es ist Zeit für den etwas anderen Unterricht!
Bild 1 Fünf Jahre ist es jetzt her, dass wir das 20-jährige Bestehen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ gefeiert haben. Ich erinnere mich noch sehr genau, wie aufgeregt ich damals als quirlige Siebtklässlerin war. Viele meiner Klassenkameraden fanden den afrikanischen Trommelkurs, die Fisch-Sezierung mit anschließendem Grillen oder auch den Vortrag einer Inderin über ihr Land und ihre Kultur spannend und erzählen manchmal heute noch davon.
In diesem Jahr waren die Schüler der einzelnen Klassen und Stammkurse für die Organisation verantwortlich, vor fünf Jahren lag diese in der Verantwortung der einzelnen Fachbereiche. Auch diesmal wurde wieder der Geschmack der Schülerinnen und Schüler getroffen. Jeder konnte etwas Interessantes im bunten Tagesprogramm finden: von Tapeten- und Textildesign über Meditation und Modenschau bis hin zu Funky Fair und Fotoshooting.
Ein besonders beliebter Anlaufpunkt schien die klassisch britische „Teatime“ der Klasse 10.4 zu sein, bei dem es immer frischgekochten Earl Grey Tea mit Milch und leckeres Gebäck gab. Auch wenn es besonders jüngere Schüler etwas Überwindung kostete, den schwarzen Tee zu probieren, so siegte doch die Neugier auf das Unbekannte, so dass die Tische fast immer besetzt waren.
Wer hätte gedacht, dass Kunsttische noch zu etwas anderem als zum Malen geeignet sind? Die Klasse 10.2 benutzte diese und einige lange Metallstangen, um einen menschlichen Tischkicker zu bauen. Die Regeln waren einfach: Jede Mannschaft hatte fünf bis sechs Spieler, die alle ihre Hände für die gesamte Spielzeit von fünf Minuten auf der Stange behalten mussten. Wer die meisten Tore geschossen hatte, gewann. Man sollte es nicht meinen, aber auch ohne Rennen kamen die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen.
Es gab an diesem Tag so viele kleine wunderbare Augenblicke, dass es mir unmöglich ist, sie alle zu nennen oder gar zu beschreiben. So viele lachende und fröhliche Gesichter wie heute habe ich schon lange nicht mehr gesehen, weshalb ich mich ganz herzlich bei der Schulleitung und allen Lehrern bedanken möchte, dass sie diesen Schultag zu einem Festtag gemacht haben. Ein großes Dankeschön geht an DJ Wiese für die musikalische Untermalung auf dem Schulhof, Herrn Siebold vom DRK Worbis, Herrn Hübsch vom Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt, die Kreisverkehrswacht Eichsfeld für den Crashtest Simulator und an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Worbis, die eindrucksvoll die Gefährlichkeit von brennbaren Flüssigkeiten darstellten.
Mit diesen Worten, alles Gute für die nächsten 25 Jahre!

Ina-Sophie Deckert
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16.09.-18.09.2016 Once again: Unser Lehrerchor in Kloster Michaelstein
Lehrerchor Der Lehrerchor unseres Gymnasiums traf sich in diesem Jahr wieder einmal unter der Leitung von Musiklehrerin Barbara Schuchardt in Kloster Michaelstein am Harz zum Probenwochenende. Mehr als ein Dutzend Sängerinnen und Sänger übten erfolgreich ihren Beitrag ein für das Adventskonzert der Schule, das auch in diesem Jahr am 1. Advent in der Stadtkirche zu Worbis gegeben wird. Ein Bachchoral, der den „Morgenstern“ leuchten lässt, sowie ein moderneres A-Cappella-Stück über den Weihnachtstrubel unserer Zeit standen u.a. im Mittelpunkt der Probenphase. Aber auch an zwei Abenden spielten die Lehrer nicht nur Tischtennis, sondern frönten ausgiebig der Sangeskunst, immer wieder zum Weitersingen motiviert durch Herrn Ullmann und seine Gitarre.

E.Thiele
27.09.2016 Fußballturnier der Eichsfelder Schulen in Heiligenstadt
Sieger Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Fußballer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis das Turnier der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003-2005) am 27.09.2016 in Heiligenstadt gewonnen.
Da viele Schüler in den Fußballvereinen des Landkreises Eichsfeld organisiert sind und dort eine sehr gute Ausbildung erhalten, hatte das Turnier mit 6 Schulmannschaften ein sehr hochwertiges spielerisches Niveau.
Durchweg spannende Spiele gab es in der Vorrunde und in den Halbfinals. Im Finale setzte sich dann das Gymnasium Worbis verdient mit 2:0 gegen die Regelschule Berlingerode durch.
Für die Siegermannschaft spielten: Jonas Aschoff, Marvin Dreßler, Lennard Steinecke, Tore Dietrich, Christopher Wolfram, Luis Wiedenbruch, Jakob Weidemann, Richard Hagedorn, Nick Rosenthal, Tim Nolte, Joshua Berek, Sascha Zwingmann, Fabio Ertmer und Fabio Dornieden.
Mit diesem Erfolg hat sich das Team für das Schulamtsfinale qualifiziert.

Jan Gebhardt
29.09.2016 Lehrerinnenwanderung vom MCG nach Bodenstein
Wandertag Dankeschön!!!

Die Reimsucht hat mich fest in ihren Pranken,
d’rum will ich meinen ehemaligen Kolleginnen mal herzlich danken,
die am Donnerstag, dem 29.09.2016, einem Herbsttag, wie für uns gemacht,
eine Wanderung vom MCG nach Bodenstein sich hatten ausgedacht!

Ich war auch eingeladen und fand da ganz famos,
die Vorfreude auf die Wanderung war deshalb ziemlich groß!
Von Worbis bin ich nun schon eine Weile fort,
doch seit ich die schöne Umgebung hier kennenlerne, weiß ich , Worbis ist verdient:
„anerkannter Erholungsort“!

Nach getaner Arbeit sich nochmal aufzuschwingen,
fällt nicht immer leicht, doch vor allen anderen Dingen
stand die gemeinsam verbrachte Zeit im Vordergrund
und obendrein ist frische Luft noch sooooo gesund!!!

So ging’s am frühen Nachmittag zunächst über eine kleine Brück‘,
sie stürtzte nicht ein – was für ein Glück!!!
Renate tanzte d’rüber, wir anderen spazierten auf ihr entlang,
da wir ein reines Gewissen hatten, war uns auch nicht bang!

Dann sind wir fröhlich durch den Wald spaziert,
der Kanstein (435,5 m) wurde anvisiert.
Der Blick von dort hinab ins Tal war fast perfekt,
zur Feier des Tages gab’s dafür sogar ein Schlückchen Sekt!
Zwei nette ältere Damen arrangierten unser Wandertrüppchen
Beim „Pose-Steh’n“.
Sieben „Aufrechte“ lächelten tapfer am 30 m tiefen Abgrund, sieben „ Hockende“
War’n auf dem schmalen Weg zu seh’n.
Dann ging es weiter durch die schöne Natur bei herrlichstem Sonnenschein –
So langsam schlich sich das Gefühl „Hurra, endlich stressfreie Zone!“ ein.

An den Gräbern derer von Wintzingerode sind wir kurz stehengeblieben,
Interessantes war da auf die Grabsteine und das Kreuz geschrieben.
Nun war’s auch bis zur Einkehr nicht mehr weit,
dem Appetit nach war es wohl Kaffezeit!

Ob Himbeer-Sahne-Torte oder Frankfurter Kranz, ganz frisch,
auch kalte und heiße Getränke standen bald vor uns auf dem Tisch.
Mittlerweile waren auch Waltraud und Henry angekommen,
sie hatten zum „Wandern“ doch tatsächlich das Auto genommen!

Im Nu verflog die Zeit beim Plaudern und Erzählen,
dann wollte die eine oder andere noch was Herzhaftes aus der Speisekarte wählen.
Und nach Rostbrätl, Toast Hawai oder anderen leckeren Sachen
so eine wunderschöne Landschaft ---(Wer schweift da in die Ferne?!)
Auf freiem Feld sah’n wir Mama mit Kindern Drachen steigen lassen (Sie tat’n ‚s
offensichtlich gerne!)
Familie Werkmeister ließ gleich zwei zum blauen Himmel starten-
die Chance für die etwas schnelleren Wanderer, zu staunen und auf die „Nachzügler“
zu warten.


Summa summarum, das Wandern ist der Lehrer Lust,
es bau’n sich ab Gram, Ärger, Frust!
Der Tag war schön, (wie auch unsere Kaltohmfeld-Tour)
Und niemand schaute grimmig oder gestresst auf seine Armbanduhr.

Vielleicht steht die nächste Wanderung im Winter an (?) –
Bewegung hat doch schon immer gut getan!
Ich käm‘ – wenn ich darf – auf jeden Fall auch wieder mit,
denn: Wer rastet, rostet. Wer sich bewegt, bleibt fit!

Barbara Rehkopp
05.10.2016 Lesewettbewerb der 6.Klassen
Lesewettbewerb Zu Beginn des Tages erhielten wir Informationen darüber, wie der Tag ablaufen sollte. Anschließend trafen sich alle sechsten Klassen im Pavillon. Dort begrüßte uns Herr Schürmann und die Reihenfolge der fünf Leser wurde ausgelost. Es wurden Abschnitte aus verschiedenen Büchern vorgelesen, wie z.B. „Ostwind“, „Krabat“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“. Danach ging es für alle zurück in die Klassenräume, wo verschiedene Aufgaben rund um das Geschichtenlesen und Geschichtenschreiben von allen Schülern bearbeitet wurden. Im Anschluss daran versammelten sich alle Schüler wieder im Pavillon und die besten Geschichten von jeder Klasse wurden vorgestellt. Danach präsentierte Frau Köhler von der Stadtbibliothek das Buch „George“. Die fünf Leser aus den Klassen mussten einen Fremdtext aus diesem Buch vorlesen. Jetzt wurden die Vorleser von der Jury, die aus fünf Vertretern der jeweiligen sechsten Klasse bestand, bewertet. Der Sieger kam in diesem Jahr aus der Klasse 6.4: Es siegte Hannes Hübler.

Franz Goldmann
27.10.2016 Exkursion der neunten Klassen in das Konzentrationslager Buchenwald
  Exkursion der neunten Klassen in das Konzentrationslager Buchenwald
Am 27. Oktober 2016 besuchten wir, die Schüler der 9. Klasse, das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. Dieses wurde in den dreißiger Jahren und während des 2. Weltkrieges von den Nazis als Arbeitslager und Häftlingsanstalt genutzt. Inhaftiert wurden Menschen vieler Nationalitäten, aber auch Juden, Zeugen Jehovas, Sinti und Roma.
Nach einer zweistündigen Busfahrt erreichten wir die Gedenkstätte. Ein Dokumentarfilm bereitete uns auf die schrecklichen Dinge vor, die im Lager geschehen waren. Danach liefen wir den „Carachoweg“ entlang, der uns direkt vom Bahnhof Buchenwald zum Lager führte. Diesen Weg mussten die neuen Häftlinge rennen, gehetzt von den Hunden der Nazis. Bei geringsten Auffälligkeiten wurden sie bestraft oder sogar umgebracht.
Danach erreichten wir das große Eingangstor mit der Inschrift „JEDEM DAS SEINE“. Von dort aus konnte man auf den Appellplatz sehen. Das ist der zentrale Platz des Lagers, auf dem jeden Tag über 20.000 Häftlinge aufmarschieren, singen und still stehen mussten.
Unser Guide zeigte uns, wo die ehemaligen Häftlingsbaracken standen. Sie wurden fast alle abgerissen. Erhalten ist bis heute nur eine Baracke, die heute ein Teil des Museums ist.
Unser Weg führte uns weiter zum Gedenkstein auf dem Appellplatz. Dieser erinnert an die Opfer des Lagers. Er besteht aus Metall und hat das ganze Jahr eine Temperatur von 37°C.
Anschließend besuchten wir die „Häftlingskantine“. Diese war keine Kantine, sondern eine Verkaufseinrichtung der SS. Hier konnten sich die Häftlinge von dem Geld, das Angehörige Ihnen schickten, Seife, Kämme oder andere Produkte kaufen. Somit floss das Geld der Häftlinge komplett an die SS zurück.
Einer der grausamsten Abschnitte des Lagers war das Krematorium, in welchem hauptsächlich die Toten eingeäschert wurden. Des Weiteren befand sich dort eine Hinrichtungsstätte des Lagers, in der man ca. 1100 Männer, Frauen, Jugendliche und Gefangene der GESTAPO erdrosselte. Ein weiteres Mordinstrument war die Genickschussanlage, welche sich in einem Nebenlager des Krematoriums befand. Hiermit wurden ca. 8000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet.
Zum Schluss konnten wir noch die kleinen Arrestzellen im Torgebäude besichtigen. Diese Zellen waren gefürchtet. Sie waren 2 Meter lang und 1,38 Meter breit. In Ihnen waren teilweise bis zu 15 Menschen 15 Monate gefangen. Am Tage durften sie nur stehen, ohne Sitz-oder Liegegelegenheit. In Zelle 1 verbrachten die Gefangenen ihren letzten Tag vor der Ermordung.
Auch wenn der Aufenthalt sehr kurz war, hat er uns sehr nachdenklich gestimmt.
Damit endete unsere Exkursion ins Konzentrationslager Buchenwald, einem grausamen, aber doch sehr interessanten Ort.

Meike Burghardt, Noah Linke
   
Am 28.Oktober 2016 verstarb auf tragische Weise im Alter von 49 Jahren unser Kollege und Lehrer Tobias Führ.

Alle Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen trauern um einen liebenswerten, höflichen und engagierten Menschen.
24.11.2016 Geschichtsprojekt - 65 Jahre Europäische Einigung
Projekt 1 Auch in diesem Schuljahr konnten sich die Schülerinnen und Schüler der elften Klassen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis in einer multimedialen Zeitreise, konzipiert und präsentiert von dem Mainzer Politologen Ingo Espenschied, über die Entwicklung Europas informieren. Den Ausgangspunkt dieser Reise, die am 24.11.2016 im Pavillon der Schule unternommen wurde, bildeten sowohl die heute immer lautstarker formulierte Kritik an Europa als auch die Frage, inwiefern Nationalstaaten bereit waren und sind, Kompetenzen abzugeben. Espenschied zeichnete dazu in einem großen historischen Bogen die Vorgeschichte des Einigungsprozesses nach: Die katastrophalen Erfahrungen zweier Weltkriege habe zu verschiedenen Europabewegungen geführt, die dann endlich 1950/51 mit Schuman-Plan und Montanunion die Grundlagen für erste supranationale Institutionen schufen. Sie wurden zum Ausgangpunkt für die Ausweitung und Vertiefung der europäischen Einigung bis hin zu Binnenmarkt und EU. Vor der abschließenden Diskussion über Gefahren und Chancen des Einigungsprozess heute erfuhren die Schülerinnen und Schüler noch etwas darüber, inwieweit die europäischen Institutionen demokratisch legitimiert sind und wie der Gesetzgebungsprozess zwischen Parlament, Kommission und Rat funktioniert.

E.Thiele
Projekt 2
27.11.2016 Adventskonzert „Weihnacht – Bitte Wenden!“
Bild 1 Vielleicht haben sich sowohl Mitwirkende als auch Zuhörer in diesem Jahr erstaunt gefragt, was den Hintergrund bildete für das etwas ungewohnte Motto des diesjährigen Adventskonzerts. Diese Frage wurde am Ersten Advent in der Stadtkirche „St. Nikolaus“ zu Worbis auf stimmungsvolle Weise beantwortet: Johanna Aust und Celine Schulz, zwei als „Weihnachtsfrauen“ auftretende Schülerinnen des Gymnasiums, führten durch ein vielfältiges musikalisches Programm, indem sie ihre Gedanken über den Konsumwahn kund taten, der heute Advents- und Weihnachtszeit so sehr prägt. Als Alternative wurde nicht zuletzt weihnachtliche Musik vorgeschlagen. Und davon gab es eine beeindruckende Fülle an diesem Adventsnachmittag zu hören: Das Ensemble „Ars Canendi“ unter der Leitung von Musiklehrerin Nicole Wenzel überzeugte mit mittelalterlicher Musik aus verschiedenen Ländern: „Ach, bittrer Winter“ und „Santa Maria, strela do dia“ waren da zu hören. Der Chor des Gymnasiums unter der Leitung von Musiklehrerin Irina Gemsa steuerte in ähnlicher Weise ältere Musik u.a. mit Melodien von Martin Luther bei. Ebenfalls von Frau Gemsa geleitet, überzeugte das A-Cappella-Sextett mit geradezu artistisch präsentierten „Twelfe Days of Christmas“. Das Motto des Konzerts war auch zugleich Kerninhalt und Titel eines der Stücke, die der Lehrerchor unter der Leitung von Musiklehrerin Barbara Schuchardt zum Besten gab. Sie hatte auch einige Absolventen des Gymnasiums „reaktiviert“, die u.a. mit dem „Weihnachtsstern“ von Antonin Dvorak brillierten. Spektakuläre A-Cappella-Musik boten auch die Absolventen des Gymnasiums, die sich als „Pentatöne“ zusammengefunden hatten und ihr persönliches musikalisches Statement zum Thema „Weihnachten“ beitrugen: „That’s Christmas to me“. Einzelne Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums überzeugten mit solistischen Darbietungen: Besonders zu erwähnen sind die Instrumentalsolisten Clara-Marie Rymatzki (Violoncello) und Peter Phillipp Lach (Gitarre), der die junge Gesangssolistin Paulin Rodenstock auf einfühlsame Weise begleitete. Zum abschließenden „Bridge of Light“ kamen alle Mitwirkenden zusammen und setzten den glanzvollen Schlusspunkt eines Konzerts, das die ganze Vielfalt musikalischer Schaffenskraft am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ erfahrbar machen konnte. Der Erlös des Konzerts geht für ein konkretes Projekt an die „Missionairies of charity Ethiopia“ sowie an den Förderverein des Gymnasiums.

E. Thiele
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13.12.2016 „Klick & Kill“ Präventionstheaterstück zum Thema Cybermobbing
Bild1 Am 13.12.2016 präsentierte das Schultourtheater Bühnengold das Theaterstück „Klick & Kill“ am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis. Dieses Stück thematisiert das Thema Mobbing, Cybermobbing – Liebe, Hass und Macht im Internet. Die Materie Mobbing ist nicht neu, früher eher als hänseln benannt. Form und Intensität haben sich aber verändert, auch unter dem Aspekt, dass Handy und Computer für jeden heute zum Alltag gehören. Für mich als Schulsozialarbeiterin der Villa Lampe gGmbH war dies ein Grund, zusammen mit der Beratungslehrerin Frau Brauer das Präventionstheaterstück mit finanzieller Unterstützung des Jugendamtes des Landkreises Eichsfeld an unsere Schule zu holen.
Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen folgten gespannt der dramatischen Geschichte des Liebespaares Marco und Sarah in der virtuellen Welt. Sehr emotional und realistisch wurde die Geschichte von den Darstellern unter Einbezug des Publikums dargestellt, sodass die Vorstellung tief unter die Haut der Zuschauer ging. An der anschließenden Diskussionsrunde mit den Schauspielern beteiligten sich die Jungen und Mädchen des Gymnasiums aufmerksam und interessiert.
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11.01.2017 Worbiser Schülerinnen siegen im Schulamtsfinale Tischtennis
Schulamtsfinale Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Tischtennisspielerinnen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis das Schulamtsfinale Nordthüringens der Wettkampfklasse III am 11.01.2017 in Bleicherode gewonnen.
Das gegnerische Team aus Greußen wurde mit 5:3 besiegt.
Für die Siegermannschaft spielten: Paula Pietsch, Felicitas Auer, Helena Klapprott, Emely Zinke, Nele Deterding und Marie Frisch.

Jan Gebhardt
21.01.2017 Schnuppertag 2017: Marie begrüßte „the next generation“
Bild 1 Es war einer der sonnigsten Tage des noch jungen Jahres: Zahlreiche zukünftige Schüler und Eltern nahmen trotz dieser Wetterlage die Gelegenheit wahr, unserem Gymnasium am Schnuppertag (21.01.) einen Besuch abzustatten. Und erstaunlich schnell füllten sich ab 10.00 Uhr die Flure und Fachräume der Schule, die sonst am Samstagvormittag immer eher verwaist erscheinen. Insbesondere die naturwissenschaftlichen Kabinette und der Erdkundefachraum meldeten zeitweise: „Wegen Überfüllung geschlossen“. So führten im Fachkabinett „Physik“ Schüler des Gymnasiums spannende Experimente durch, an denen sich die jungen Newcomer z.T. sogar aktiv beteiligen konnten. Und im Erdkunderaum brach wie jedes Jahr ein kleiner Vulkan aus. Außerdem brillierte der Chemiefachbereich wie schon bei der Nacht der Naturwissenschaften mit spektakulären Showexperimenten.
Aber auch die Kultur kam nicht zu kurz: Ein Deutschkurs der 12. Jahrgangsstufe präsentierte Szenen aus dem Faust I und erhielt zu Recht ausgiebigen Applaus für die Gartenszene mit Teufel(in). Im Pavillon konnte außerdem ein schulbezogenes Brettspiel erprobt werden und der Schulchor gab Einblicke in sein vielfältiges Musikprogramm. So ging auch in diesem Jahr um 13.00 Uhr ein erlebnisreicher Vormittag für interessierte Schüler und Eltern zu Ende, der ihnen eine gute Basis gegeben haben dürfte bei der Wahl der zukünftigen Schule.

E.Thiele
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24.01.2017 Schulamtsfinale im Basketball
Basketball Mä Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ nahmen die Basketballerinnen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis am Schulamtsfinale Nordthüringens am 24.01.2017 in Bad Langensalza teil.
Das Team der Wettkampfklasse IV der Mädchen (2004-2007) konnte sich mit zwei deutlichen Siegen gegen die Gesamtschule Rodeberg (12:2) und gegen das Tilesius-Gymnasium aus Mühlhausen (12:0) durchsetzen und gewann das Turnier souverän.
Für die Mannschaft spielten: Lily Dölle, Paula Wosziedlo, Felicia Fischer, Miriam Wüstefeld, Paula Pietsch, Maya Kukuk und Emily Albertsmeyer.
Beste Korbwerferin war Emily Albertsmeyer mit 5 Treffern.
In der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2002-2005) der Mädchen erspielte sich das Schulteam einen guten dritten Platz.
Zwei Niederlagen gab es gegen das Gymnasium Klosterschule Roßleben (8:20) und gegen das Herder-Gymnasium Nordhausen (9:27). Ein Sieg konnte gegen das Tilesius-Gymnasium aus Mühlhausen (11:9) erkämpft werden.
Es spielten im Team: Paula Lach, Hanna Seidenstücker, Laura Riemekasten, Oumaima Sadqui, Deliah Wiemuth, Jeanne Kohl, Kim-Sina Pietsch, Joline Strecker und Lisa Mumdey.

15.02.2017 2. Platz im Landesfinale im Tischtennis
Tischtennis Für die Mädchen der Wettkampfklasse III fand am Mittwoch den 15.02.2017 in Bleicherode das Landesfinale „ Jugend trainiert für Olympia“ statt.
In dieser Altersklasse traf die Mannschaft des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis auf die Mannschaften des Berggymnasiums Apolda, des Näder-Gymnasiums Königsee und der TGS Großbreitenbach.
Im Spielmodus jeder gegen jeden werden 3 Doppel und 6 Einzel gespielt. Dadurch ist dieser Wettkampf sehr abwechslungsreich.
Das Spiel gegen Apolda gewannen die Worbiser mit 5:0 Punkten. Im Spiel gegen den späteren Sieger Königsee verloren sie entscheidende Sätze. Somit endete diese Begegnung mit 0:5 Punkten.
Die Auseinandersetzung mit Großbreitenbach sollte die Entscheidung im Kampf um Platz 2 oder 3 bringen. Mit viel Einsatz und Kampfeswillen gelang es den Eichsfelder Mädchen, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. So endete diese Partie mit 5:2 Punkten für Worbis.
Die spielerischen Leistungen basieren auf die gute Trainingstätigkeit der Vereine in Breitenworbis und Weißenborn-Lüderode.
Die Spielerinnen freuten sich über den 2. Platz im Landesfinale. Es spielten: Marie Frisch, Paula Pietsch, Felicitas Auer, Emely Zinke, Helena Klapproth, Nele Deterding.

Autorin: Karin Gebhardt

28.02.2017 Erfolgreiche Teilnahme am Schüler Moot Court in Jena
Moot Court Bereits zum zweiten Mal fand der Schüler Moot Court an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Bei diesem Wettbewerb soll ein fiktiver Streitfall in einer nachgestellten Gerichtsverhandlung vor echten Richtern gelöst werden.

Jeweils zwei Schülerteams, ein Kläger- und ein Beklagtenteam, stehen sich gegenüber und müssen auf rechtlichen Grundlagen für ihre Partei vor Gericht argumentieren. Ziel des Moot Courts ist es, jurainteressierten Schülern die Möglichkeit zu bieten, theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und unter Beweis zu stellen. In der Vorrunde verfassten die teilnehmenden 14 Teams eine Stellungnahme der Klägerseite zum Fall und reichten diese ein. Nach Auswahl der besten Briefe, die durch Coaches, Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter erfolgte, wurden die sechs Finalteams ermittelt. Die Jenaer Universität lud diese zur Gerichtsverhandlung ein, um den Fall am 28. Februar 2018 in Jena auszudiskutieren.

Zu den Finalteams zählten auch wir, der Wirtschaft und Rechtkurs 16/1 des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis. Um 07:00 Uhr begann unsere Busfahrt in Worbis mit 18 Schülern begleitet von Herrn Schüttel. In der Jenaer Universität angekommen, wurden wir in Empfang genommen und über den Tagesablauf informiert. Alle teilnehmenden Schulen stellten sich kurz vor und eine Auslosung der Beklagten- bzw. Klägerteams erfolgte im Anschluss. Die vier von uns ausgewählten Vertreter, Benedikt Nebel, Benedikt Backhaus, Anna Schmidt und Anna Münnemann, wurden von Studenten der Universität gecoacht und auf relevante Gesetze zur Argumentation des speziellen Rechtsfalles aufmerksam gemacht. Währenddessen hörten sich die anderen Schüler des Kurses einige interessante Vorträge zum Rechtswissenschaftsstudium und zu juristischen Berufen an.

Nach der Mittagpause trafen wir am Oberlandesgericht wieder aufeinander. Gegen 14:00 Uhr begann unsere Verhandlung vor „echten“ Richtern. Gespannt und aufmerksam verfolgten wir den Rechtsstreit, von dessen inhaltlicher Ausarbeitung auch die Richter begeistert waren. Nach einer erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb traten wir gegen 16:00 Uhr die Heimreise an. Der Tag war ein besonderes Erlebnis, bei dem wir eine neue Universität kennenlernen durften, viel Wissen über juristische Studiengänge erlangten und Teil einer Gerichtsverhandlung sein durften.

Josefine Hansmann, Kurs 16/1

25.03.2017 Erinnerungen an die eigene Schulzeit: Absolventen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ blicken zurück
Absolvententreffen 1 In diesem Jahr fiel das Absolvententreffen auf den 25. März. Die an diesem Wochenende ebenfalls festgesetzte Zeitumstellung konnte die ehemaligen Schülerinnen und Schüler trotz verkürzter Nachtruhe nicht davon abhalten, sich nachmittags und am frühen Abend in ihrer alten Schule zu treffen und in Erinnerungen zu schwelgen. Dabei bildete die Gruppe der Absolventen des Jahrgangs 1997 eindeutig die Mehrheit der Besucher. Sie erlebten ein paar sehr lustige Stunden: Anlass war die Videoaufzeichnung des Abi-Scherzes am letzten Schultag, die sie selbst 1997 damals noch im Innenhof der Schule organisiert hatten.
Eine kleine Umfrage unter den Absolventen des Jahrgangs 1997 ergab, dass ein erheblicher Teil von ihnen ein Studium im Bereich der Wirtschaftswissenschaften oder eine Handelslehre durchlaufen haben. Dies führte zu einem breiten beruflichen Betätigungsfeld: So arbeitet eine Absolventin als Wirtschaftsjuristin in einer großen Anwaltskanzlei direkt gelegen am Potsdamer Platz in Berlin. Auch die Firma Porsche in Leipzig und der größte Luxusartikelhersteller der Welt wurden als Arbeitgeber genannt. Ein ehemaliger Abiturient reiste aus der Schweiz an, wo er als Informatiker einen attraktiven Beruf ausübt. Auch im Bankenbereich sind einige Absolventen tätig, wobei die Beschäftigung bei der Bundesbank sicherlich eine Besonderheit darstellt. Unter den Absolventen, die aus anderen Abiturjahrgängen am Treffen teilnahmen, fanden sich darüber hinaus Studiengänge vieler anderer Fakultäten: So konnte eine angehende Mathematikerin sogar das Thema ihres Bachelorabschlusses allgemein verständlich widergeben: Die Optimierung von Transportproblemen. Auch in diesem Jahr wurde in vielen Gesprächsrunden immer wieder deutlich, wie erfolgreich die Absolventen auf der Basis einer guten gymnasialen Ausbildung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihre beruflichen Ziele erreichen konnten und können.

E. Thiele

Absolvententreffen 2
Absolvententreffen 3
Absolvententreffen 4
05.04.2017 Abischerz 2017 „The last 90’s – Nach uns kommen die Nullen!“
Abischerz 1 In diesem Jahr hatten sich die 12.Klassen offensichtlich darum bemüht , ein Abischerzmotto zu wählen, zu dem Sie einen besonderen Bezug entwickeln konnten. Dazu muss man wissen, dass dieser Jahrgang der letzte ist, dessen Schülerinnen und Schüler im letzten Jahrzehnt des letzten Jahrtausends geboren sind. Deswegen also das Motto: „The last 90’s – Nach uns kommen die Nullen!“ Dies haben die Schülerinnen und Schüler der 11er-Kurse, die als High-School-Nerds verkleidet auftraten, offenbar besonders wörtlich genommen und auf sich bezogen. Durch gut einstudierte Sprechchöre konnten Sie den Fortgang der 12er-Show häufiger akustisch unterbrechen. Durch diese Show, die durch zahlreiche Tanzeinlagen aufgelockert wurde, führten Luise Apel und Nick Schneider. Ebenfalls der Auflockerung diente der erste Wettbewerb, bei dem Frau Schulz als Siegerin ihre gymnastischen Fähigkeiten eindrucksvoll zur Schau stellen konnte. Der anschließende Modewettbewerb wurde durch eine kritische Jury bestehend aus Herrn Podehl und Herrn Schuchardt entschieden: Nicht ganz überraschend siegte hier Paul Schröter aus der Klasse 12. Und auch beim 90er-Wissenswettbewerb, bei dem so zentrale Themen wie „Spicegirls und „Die Dinos“ abgefragt wurden, konnten sich Vertreter der 12er durchsetzen. Die Tanzeinlagen wurden durch gut vorbereitete Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 und rein optisch besonders hervorstechende Stammkurslehrer geprägt: Zu nennen sind Herr Dietrich mit unübersehbarer blonder Langhaarperücke und Herr Schüttel im Hawai-Look. Mit großer Spannung verfolgte das Publikum auch ein Bobbycarrennen, bei dem ausdauernd um die Poolposition gekämpft wurde. Beim Paartanzwettbewerb, den drei Paare, bestehend jeweils aus Schüler und Lehrerin, bestritten, konnte allerdings u.a. aufgrund von erheblichen Größenunterschieden nicht alle Paare gewinnen. Das waren nur einige Programpunkte aus der diesjährigen Abschlussshow, die mit einem kleinen Auftritt der 12er-Band einen überzeugenden (und lautstarken) Abschluss fand.

E.Thiele
Abischerz 2
Abischerz 3
Abischerz 4
Abischerz 5
27.04.2017 Schulamtsfinale der Fußballer in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003 -2005) in Sondershausen
Schulamtsfinale Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Fußballer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie Worbis das Turnier der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003-2005) am 27.04.2017 in Sondershausen gewonnen.
Alle Spiele konnten souverän ohne Gegentore gewonnen werden.
Gymnasium Worbis – Humboldt – Gymnasium Nordhausen 3:0
Gymnasium Worbis – Gymnasium Lengenfeld unterm Stein 1:0
Gymnasium Worbis - Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen 3:0

Für die Siegermannschaft spielten: Jonas Aschoff, Marvin Dreßler, Lennard Steinecke, Tore Dietrich, Christopher Wolfram, Luis Wiedenbruch, Jakob Weidemann, Richard Hagedorn, Nick Rosenthal, Tim Nolte, Joshua Berek, Sascha Zwingmann, Fabio Ertmer und Fabio Dornieden.
Mit diesem verdienten Erfolg hat sich das Team für das Landesfinale in Gotha am 30.05.2017 qualifiziert.

Jan Gebhardt

02.05.2017 Tischtennismannschaft beim Bundesfinale in Berlin
Tischtennis 1  Anfang Mai fand in Berlin das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im
Tischtennis statt.
Daran nahmen die Landessieger aller Bundesländer teil.
Da Hamburg keine Mädchenmannschaft in der Wettkampfklasse III gemeldet
hatte, wurde die Mannschaft des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in
Worbis nachnominiert.
Als Zweitplatzierte beim Landesfinale in Bleicherode hatten wir sieben Mädchen
das große Glück, am Bundesfinale teilzunehmen.
Mit dem Zug fuhren wir am Dienstag, dem 02.05. 2017 von Leinefelde nach Berlin.
Am Mittwoch war unser erster Wettkampftag. In den Nebenhallen der Max-Schmeling-Halle spielten wir gegen die Mannschaften der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Drei Doppel und sechs Einzel wurden jeweils ausgespielt. Leider konnten wir gegen diese Gegner nicht siegen.
Der Spielplan für den nächsten Wettkampftag gab uns die Mannschaften aus dem Saarland, Berlin und Bremen als Gegner. In dieser Runde gewannen wir gegen den Landessieger aus Bremen und belegten somit den 15. Platz.
Anschließend schauten wir bei den Endspielen unserer Wettkampfklasse zu.
Den ersten Platz sicherte sich Bayern. Hessen und Niedersachsen folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Die Siegerehrung der Sportart Tischtennis für „Jugend trainiert für Olympia“ und
„Jugend trainiert für Paralympics“ wurde am späten Nachmittag in der
Wettkampfhalle durchgeführt.
Den spielfreien Freitag verbrachten wir in der Stadt Berlin.
Am Abend fand die große Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle
statt. Es wurden die Sieger aller teilnehmenden Sportarten des Bundesfinales
geehrt. Ein weiterer Höhepunkt in dieser Veranstaltung war das
Überraschungskonzert von Wincent Weiss.
In unserer Mannschaft spielten Paula Pietsch, Felicitas Auer, Emely Zinke, Nele
Deterding, Helena Klapprott, Marie Frisch und Alexandra Auer.
Betreut wurden wir von unserer Sportlehrerin Karin Gebhardt.
Wir möchten uns auf diesem Weg bei unseren Trainern in Breitenworbis und Weißenborn-Lüderode bedanken. Unsere Spielfähigkeiten verdanken wir Ihnen.

Felicitas Auer und Nele Deterding
Tischtennis 2
03.05.2017 Politik für Jugendliche hautnah
Berlin 1 Wir, die Jahrgangsstufe 9 des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis, waren unterwegs zum Lernen am anderen Ort. Unser Ziel war die Hauptstadt Berlin mit Bundestag und Bundesrat. Im Zuge unserer Unterrichtsarbeit in Sozialkunde wollten wir Politik live erleben.
46 Jungen und Mädchen machten sich am 3. Mai 2017 auf den Weg, um die beiden Verfassungsorgane zu entdecken. Trotz der frühen Abfahrt des Busses kamen wir erwartungsvoll am Brandenburger Tor an. Nach kurzer Verschnaufpause und Stärkung erwartete uns unser erster Programmpunkt: der Deutsche Bundestag. Unsere Lehrer, Herr Dietrich und Frau Schwob, hatten uns im Unterricht auf die Thematik vorbereitet. Zuerst hörten wir auf der Besuchertribüne einen interessanten Vortrag über das Handeln und die Abläufe unserer Regierung. Nach einem Rundgang durch das Haus besuchten wir die Reichstagskuppel und genossen den überwältigenden Ausblick über die Bundeshauptstadt. Wenig später gelangten wir zu Fuß zum zweiten Ziel unseres Ausfluges: dem Bundesrat. Für unsere Mittagspause hatten wir ein wenig Zeit, uns gegenüber dem Bundestag im größten Shopping Center Berlins, der Mall of Berlin, ein passendes Mittagsmal auszusuchen. Bei der anschließenden Führung durch die Länderkammer, lernten wir zuerst verschiedene Fakten über die Zusammenarbeit der einzelnen Bundesländer kennen und besichtigten den Plenarsaal. In einem separaten Versammlungsraum erwartete uns ein Rollenspiel zum Thema "Einführung des Wahlrechts mit 16 Jahren". Dabei simulierten viele Jugendliche eine Plenarsitzung des Bundesrates, wir übernahmen die Rolle von Politikern verschiedener Bundesländer und berieten einen Gesetzesentwurf. Jedes Bundesland vertrat seine Meinung und danach wurde abgestimmt. Dabei kamen wir schnell zu der Erkenntnis, wie komplex und vielgestaltig sich die Zusammenhänge und Gründe hinsichtlich des Wahlrechts darstellen und es nicht einfach ist, eigene Positionen im Wettstreit überzeugend zu vertreten, um letztlich eine Entscheidung zu treffen.
Danach ging es wieder in den Bus, um die Heimfahrt anzutreten. Es war für viele von uns ein toller Ausflug und eine bleibende Erfahrung, die Hauptstadt zu Unterrichtszwecken zu besuchen.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9
Berlin 2
04.05.2017 Denkolympiade für die Jüngsten der Schule
Denkolympiade Worträtsel auf Englisch oder Deutsch, Synonyme finden, was oder wer gehört nicht in die Reihe, Sprichwörter, Knobelaufgaben, Logik, mehr als nur das Fachwissen der Klassenstufe in den Naturwissenschaften – diesen Aufgaben stellten sich auch in diesem Schuljahr die besten Denker unserer Schule in den Klassenstufen 5 und 6. Während die 5. Klassen im Februar zum ersten Mal an der Denkolympiade teilnahmen und sich dort für die nächste Stufe im Herbst des kommenden Schuljahres qualifizierten, konnten unsere Sechstklässler bereits hervorragende Ergebnisse und somit auch Urkunden und Buchpreise in Empfang nehmen. Im Vergleich aller teilnehmenden Gymnasien in Thüringen belegte Leni Hellmann (Kl. 6.1) den 1. Platz. Besonders in Mathematik und Naturwissenschaften erreichte sie eine bemerkenswerte Punktzahl. Doch auch der zweite und dritte Platz ging an unser Gymnasium, Lion Buß (Kl. 6.5) und Desiree Fiedler (Kl. 6.1) sind die weiteren Preisträger. Herzlichen Glückwunsch für diese tollen Ergebnisse, bei denen es eben nicht nur darauf ankommt, auf einem Gebiet der Beste zu sein, sondern dies gleich in vielfältiger Weise.
Für unsere Fünftklässler findet diese zweite Stufe der Denkolympiade im Herbst des kommenden Schuljahres statt. Die drei Erstplatzierten haben sich automatisch für die Teilnahme qualifiziert, dies sind Louis Albert Kohl (Kl. 5.1), Elias Hotze (Kl. 5.1) und Julie Kruse (Kl. 5.2). Bereits jetzt den drei Schülern viel Erfolg und mit einem 7. Platz (von 222 Teilnehmern) hat Louis bereits jetzt die besten Voraussetzungen, die erfolgreiche Tradition bei diesem Wettbewerb fortzusetzen.

D. Podehl
11.05.2017 Landesfinale im Basketball
Basketball Am Donnerstag, dem 11.05.2017, fand für die Wettkampfklasse IV Mädchen das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Bad Salzungen statt.
Hier traf die Mannschaft des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis auf die Mannschaften aus Jena, Gotha und Steinbach.
Die Mannschaften aus den Hochburgen des Thüringer Basketballs zeigten in ihren Spielen ihre Stärken und ihr spielerisches Vermögen.
Die Worbiser trafen in ihrem ersten Spiel gleich auf den späteren Sieger Gotha. Diese Begegnung ging mit 10:28 verloren.
Im zweiten Spiel gegen Steinbach konnten die Worbiser Mädchen ihre Fähigkeiten zeigen und mit einer guten Mannschaftsleistung 17:8 gewinnen.
Das dritte Spiel wurde gegen Jena mit 8:24 verloren.
Die Top-Scorerin in der Worbiser Mannschaft war Maya Kukuk mit 17 Punkten.
Insgesamt belegte die Mannschaft des Worbiser Gymnasiums im Turnier der besten 4 Schulmannschaften Thüringens einen hervorragenden 3. Platz.

Für die Worbiser Mannschaft spielten:
Paula Pietsch, Felicia Fischer, Emily Alberstmeyer, Lara Müller, Maya Kukuk, Emelie Glahn, Miriam Wüstefeld und Lily Dölle

Karin Gebhardt
31.05.2017 Landesfinale der Fußballer in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003 -2005) in Gotha
Fußball Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Fußballer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003-2005) sensationell den Vizelandesmeistertitel errungen.
Das Landesfinale wurde am 30. Mai 2017 in Gotha im Volksparkstadion ausgetragen.
In einem hochkarätigen Turnier mit den Sportgymnasien aus Erfurt (! ) und Jena (! ) konnten die Fußballjungen aus dem Worbiser Gymnasium körperlich, technisch und taktisch jederzeit mithalten.
In der Vorrunde dominierten sie Ihre Gegner und gewannen gegen das Sportgymnasium aus Erfurt sensationell mit 2 : 1 ! Im zweiten Spiel gab es einen klaren 5 : 0 Sieg gegen das Arnoldi – Gymnasium aus Gotha.
Damit stand das Team im Finale gegen das Sportgymnasium aus Jena.
Lange Zeit konnte das Spiel offen gehalten werden. Letztlich verlor man das Spiel dann in der zweiten Halbzeit mit 0 : 3.
Erwähnenswert ist dabei auch das Engagement zweier Väter hervorzuheben, die die Schulmannschaft im Turnier in allen Belangen unterstützten.

Für die Siegermannschaft spielten: Jonas Aschoff, Marvin Dreßler, Lennard Steinecke, Tore Dietrich, Christopher Wolfram, Luis Wiedenbruch, Jakob Weidemann, Richard Hagedorn, Nick Rosenthal, Tim Nolte, Joshua Berek, Sascha Zwingmann, Fabio Ertmer und Fabio Dornieden.

Jan Gebhardt
12.06.2017 Spielend eine Sprache lernen
Russisch 1 Wie das funktioniert, konnten am 12. Juni 2017 sechzehn Schüler der 8. bis 11. Klassen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis ausprobieren. Sie trafen sich am Vormittag im Pavillon der Schule, um spielend Russisch zu lernen. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es diesen bundesweiten Schülerwettbewerb, der vom deutsch-russischen Jugendaustausch initiiert wird. Dabei steht der Spaß am Spielen mit der Sprache an erster Stelle. Das Besondere ist, dass eine Mannschaft aus zwei Spielern besteht, von denen nur einer die russische Sprache erlernt, der andere dagegen keine Vorkenntnisse hat. Gewinnen können sie nur gemeinsam. Das erfordert eine große Konzentration, eine sehr große Merkfähigkeit und nicht zuletzt Teamfähigkeit. Nach drei Runden sind die Sieger ermittelt.
In diesem Jahr gewannen Jonas Seidenstücker und Miriam Ritter in der schulinternen Runde zum bereits dritten Mal in Folge. Dass dabei alles fair zuging, garantierten die vier Schiedsrichter der 11. Klasse des Russisch-Fortgeschrittenen-Kurses. Sie informierten die Mitspieler vor Spielbeginn auch ausführlich über die schwierigen Spielregeln. Der Kurs sorgte außerdem für das leibliche Wohl mit selbstgebackenem russischem Zupfkuchen, Tee aus dem Samowar und weiteren Leckereien. So wurde die Zeit zwischen den Runden nicht lang.
Die Kleinsten, Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen, stellten in einem Kulturprogramm den staunenden „Großen“ zu Beginn des Spielfestes ihre beachtlichen Russischkenntnisse vor. Sie freuen sich schon, wenn sie spätestens in der achten Klasse im Unterricht mit dem Spielen beginnen und dann auch an der schulinternen Runde teilnehmen dürfen. Bis dahin heißt es fleißig weiter lernen.
Jonas und Miriam werden das Gymnasium im Herbst bei der Regionalrunde in Nordhausen vertreten. Sollten sie auch dort gewinnen, dürfen sie am Bundescup, der vom 03. bis 05. November dieses Jahres im Europa-Park Rust stattfinden wird, teilnehmen. Hier winken den ersten drei Mannschaften mehrtägige Russlandreisen. Es lohnt sich also, sich weiterhin anzustrengen. Wir drücken den beiden im Herbst ganz fest die Daumen!

Benedikt Nebel
Russisch 2
17.06.2017 Erfolgreiche Teilnahme der Jugendabteilung der Schützengesellschaft Worbis an den Landesmeisterschaften „Luftpistole“ in Suhl
Sportschützen Am 17.06.2017 fanden im Schießsportzentrum Suhl die Thüringer Landesmeisterschaften im Sportschießen statt. Für die Schützengesellschaft Worbis nahmen das erste Mal aus der Jugendabteilung unter Leitung ihres Trainers Marko Godau folgende Schüler des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ teil: Valentin Busse, Nico Rosenthal, Lukas Mohr und Nick Godau.
Unsere Jugendlichen starteten in 2 Altersklassen mit der Luftpistole auf 10m. Nach den Erfolgen bei den Eichsfelder Kreismeisterschaften ( Platz 1 und 2 in der Schülerklasse und 3 und 4 in der Jugendklasse ), den Kreisjugendspielen ( Platz 1 und 2 in der Schülerklasse und 1 und 4 in der Jugendklasse ) sowie dem Thüringer JoschiCup ( Nick Godau Platz 4 ) sollte jetzt eine Medaille her.
Die Anspannung war groß, starteten wir doch gegen die besten Schützen aus Thüringen. Gut eingestellt ging es an den Stand und die Ergebnisse wurden super. In der Altersklasse Jugend erreichte Valentin Busse den 13. Platz und Lukas Mohr Platz 12. In der Schülerklasse erkämpfte Nico Rosental Platz 6 und Nick Godau wurde mit Platz 1 neuer Thüringer Landesmeister! Er qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften in München und wird dort unsere Schützengesellschaft Worbis , unsere Stadt und das Eichsfeld entsprechend vertreten.

Wir freuen uns über diese Erfolge und bedanken uns beim Vorstand der Schützengesellschaft, der die Jugendarbeit großartig fördert und unterstützt. In der Jugendabteilung trainieren zur Zeit 10 Jungen und 1 Mädchen unterstützt durch Jürgen Wasilkowsky und Maik Trunkhan. Das
Jugendtraining findet 2 Mal in der Woche, im Schützenhaus am Bärenpark statt. Wer Interesse am Schießsport hat, sollte sich das Schützenfest vom 14. bis 17. Juli vormerken. Am Freitag besteht die Möglichkeit beim Schießen für jedermann ganz unverbindlich die Sportanlage der
Schützengesellschaft Worbis auszuprobieren.

Marko Godau
17.06.2017 Festakt zur Übergabe der Abiturzeugnisse am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ Worbis
Abi 1 Das diesjährige Motto dieser Feierstunde setzte sich aus drei Teilen zusammen: „Träume von der Zukunft, aber lerne aus der Vergangenheit – Lebe in der Gegenwart!“ Diese Worte waren an mehreren Stellen bei der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ am 17. Juni erkennbar, die in diesem Jahr zum 25. Mal insgesamt und zum ersten Mal in der Lindenhalle zu Niederorschel stattfand.
Schulleiter Bernd Schüler begann seine Festansprache aber zunächst in anderer Weise, indem er über den Umweg einer kleinen Quizshow auf das nun einhundert Jahre zurückliegende Epochenjahr 1917 zu sprechen kam. Dieses Jahr stehe nicht nur für tiefgreifende politische Umwälzungen, wie z.B. den Beginn der russischen Revolution. Auch im Bereich von Technik und Wissenschaft habe sich in den letzten hundert Jahren die Veränderungsgeschwindigkeit immer weiter beschleunigt. Sehr anschaulich stellte der Schulleiter diese rasante Entwicklung am Beispiel des Telefonierens den Zuhörern in der Lindenhalle vor Augen. Nach diesem „Lerne[n] aus der Vergangenheit“ nahm Bernd Schüler die „Träume von der Zukunft“ in den Blick, indem er verschiedene Zukunftsprognosen anführte, die sich u.a. auf die Nutzung der Sonnenenergie und die schnelle Weiterentwicklung der Computertechnik bezogen. Den 78 Abiturientinnen und Abiturienten wünschte er angesichts solch rasanter Entwicklungen, dass sie vor dem Hintergrund von Globalisierung und hoher Wandlungsgeschwindigkeit gute, hoffnungsvolle Zukunftsperspektiven entwickeln mögen. Außerdem wünschte er Ihnen eine spannende und lehrreiche Zukunft auf ihrem Lebensweg. Nach der Übergabe der Abiturzeugnisse wurde u.a. Sebastian Jeschke als Jahrgangsbester (Abiturdurchschnitt: 1,2) und für besondere Leistungen im Fach Mathematik mit dem Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung ausgezeichnet. Für besondere Leistungen im Fach Physik erhielten Sebastian Jeschke und Jonas Jelonek den Buchpreis und die einjährige Mitgliedschaft bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Der ehemalige Schülersprecher Hannes Hagedorn bezeichnete dann in seiner Rede das Abitur als Türöffner, mit dem man ganz unterschiedliche Ziele anstreben könne. Seine Erfahrungen als Schülersprecher fasste er dahingehend zusammen, dass Mitwirkung am Gymnasium durchaus mit Schwierigkeiten verbunden sei. Neue Vorschläge würden zu wenig aufgegriffen. Zugleich gab er aber seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Jahrgang 2017 zur Weiterentwicklung der Schule beigetragen habe. Schließlich wies Hannes Hagedorn daraufhin, dass der diesjährige Abiturjahrgang sich dazu entschlossen habe, verschiedenen sozialen Einrichtungen, u.a. einer Krebshilfeorganisation, eine Spende zukommen zu lassen.
Die musikalische Gestaltung der Feierstunde wurde von sehr emotional vorgetragenen Darbietungen des Schulchors unter der Leitung von Musiklehrerin Irina Gemsa geprägt. Sarah Bley (Violine) und Marie Salzmann (Sologesang) setzten zusätzliche musikalische Glanzpunkte. Linus Geburzky und Jonas Hartmann bereicherten durch ihr Gitarrenspiel die Veranstaltung mit einem Titel der Dire Straits: „Local Hero“. Ein wenig verkleinert - aus dem Saxophonquintett ist ein Terzett geworden -aber nicht mit weniger Ausstrahlung und Rhythmus: So umrahmten, geleitet von Wolfgang Busse, z.T. sehr schmissige Saxophontitel das Programm der Abiturfeier.

Beim Abiturball, der am Abend in der Lindenhalle in Niederorschel folgte, führten Miriam Ritter und Florian Mehnert aus dem elften Jahrgang durch ein buntes Programm, bei dem in diesem Jahr „Die 90er Jahre“ im Mittelpunkt standen. Dies nicht ohne Grund, denn dieser Jahrgang ist der letzte, der in jenem Jahrzehnt sein Geburtsdatum findet. Bei Musik, Tanz und Quiz, bei dem Schüler und Lehrer ihre Kenntnisse über „die 90er“ beweisen konnten, bot sich viel Gelegenheit zu lachen und zu klatschen. Eine recht spontan gebildete Tanzgruppe der elften Klassen sorgte für eine schöne Überleitung zu den eigenen Tanzeinlagen vieler Anwesender, die schließlich zum Ausklang des festlichen Tages führten.

E. Thiele

Abi 2
Abi 3
Abi 4
19.06.2017 Wettbewerb Diercke Wissen 2017
Diercke Wissen Auch in diesem Schuljahr beteiligten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen
7-10 des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis am größten deutschen Schülerwettbewerb im Bereich Geographie.
Die schwierigen und interessanten Aufgaben aus allen Bereichen der Geographie lösten am besten
Matthias Paschke (Kl. 7.4), Gina Griethe (Kl. 8.1), Felix Hebestreit (Kl. 9.4) und Julia Apel (Kl.10.3).
Sie konnten sich zu Recht über den Sieg auf Klassenebene freuen.
Mit Gina Griethe gewann zum ersten Mal eine Schülerin den Wettbewerb auf Schulebene. Sie setzte
sich nach mehreren Stichfragen gegen die starke Konkurrenz durch.

von links: Matthias Paschke, Gina Griethe, Julia Apel, Felix Hebestreit
19.06.2017 Wettbewerb Diercke Wissen Junioren 2017
Diercke Wissen 1 Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-6 wetteiferten in diesem Schuljahr um den Titel
„Bester Nachwuchsgeograph“.

In der Klassenstufe 5 siegte Louis Albert Kohl vor Benedikt Mumdey und Elias König

von links: Elias König, Louis Albert Kohl, Benedikt Mumdey


In der Klassenstufe 6 siegte Franz Bechmann vor Alexander Wand und Florian Backhaus, die sich
den zweiten Platz teilten.

von links: Florian Backhaus, Franz Bechmann, Alexander Wand

Günter Schüttel
Diercke Wissen 2
   
 
 
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