Comenius Partnerschule
Staatliches Gymnasium "Marie Curie" Worbis
Elisabethstraße 23 - 37339 Leinefelde-Worbis / Tel.: 036074 - 94380 / Fax: 036074 - 94392
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Man braucht nichts im Leben fürchten, man muss nur alles verstehen. (Marie Curie)
Ausbildungsschule  

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Aktuell


27.11.2016 Adventskonzert „Weihnacht – Bitte Wenden!“
Bild 1 Vielleicht haben sich sowohl Mitwirkende als auch Zuhörer in diesem Jahr erstaunt gefragt, was den Hintergrund bildete für das etwas ungewohnte Motto des diesjährigen Adventskonzerts. Diese Frage wurde am Ersten Advent in der Stadtkirche „St. Nikolaus“ zu Worbis auf stimmungsvolle Weise beantwortet: Johanna Aust und Celine Schulz, zwei als „Weihnachtsfrauen“ auftretende Schülerinnen des Gymnasiums, führten durch ein vielfältiges musikalisches Programm, indem sie ihre Gedanken über den Konsumwahn kund taten, der heute Advents- und Weihnachtszeit so sehr prägt. Als Alternative wurde nicht zuletzt weihnachtliche Musik vorgeschlagen. Und davon gab es eine beeindruckende Fülle an diesem Adventsnachmittag zu hören: Das Ensemble „Ars Canendi“ unter der Leitung von Musiklehrerin Nicole Wenzel überzeugte mit mittelalterlicher Musik aus verschiedenen Ländern: „Ach, bittrer Winter“ und „Santa Maria, strela do dia“ waren da zu hören. Der Chor des Gymnasiums unter der Leitung von Musiklehrerin Irina Gemsa steuerte in ähnlicher Weise ältere Musik u.a. mit Melodien von Martin Luther bei. Ebenfalls von Frau Gemsa geleitet, überzeugte das A-Cappella-Sextett mit geradezu artistisch präsentierten „Twelfe Days of Christmas“. Das Motto des Konzerts war auch zugleich Kerninhalt und Titel eines der Stücke, die der Lehrerchor unter der Leitung von Musiklehrerin Barbara Schuchardt zum Besten gab. Sie hatte auch einige Absolventen des Gymnasiums „reaktiviert“, die u.a. mit dem „Weihnachtsstern“ von Antonin Dvorak brillierten. Spektakuläre A-Cappella-Musik boten auch die Absolventen des Gymnasiums, die sich als „Pentatöne“ zusammengefunden hatten und ihr persönliches musikalisches Statement zum Thema „Weihnachten“ beitrugen: „That’s Christmas to me“. Einzelne Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums überzeugten mit solistischen Darbietungen: Besonders zu erwähnen sind die Instrumentalsolisten Clara-Marie Rymatzki (Violoncello) und Peter Phillipp Lach (Gitarre), der die junge Gesangssolistin Paulin Rodenstock auf einfühlsame Weise begleitete. Zum abschließenden „Bridge of Light“ kamen alle Mitwirkenden zusammen und setzten den glanzvollen Schlusspunkt eines Konzerts, das die ganze Vielfalt musikalischer Schaffenskraft am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ erfahrbar machen konnte. Der Erlös des Konzerts geht für ein konkretes Projekt an die „Missionairies of charity Ethiopia“ sowie an den Förderverein des Gymnasiums.

E. Thiele
Bild 2
24.11.2016 Geschichtsprojekt - 65 Jahre Europäische Einigung
Bild 1 Auch in diesem Schuljahr konnten sich die Schülerinnen und Schüler der elften Klassen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis in einer multimedialen Zeitreise, konzipiert und präsentiert von dem Mainzer Politologen Ingo Espenschied, über die Entwicklung Europas informieren. Den Ausgangspunkt dieser Reise, die am 24.11.2016 im Pavillon der Schule unternommen wurde, bildeten sowohl die heute immer lautstarker formulierte Kritik an Europa als auch die Frage, inwiefern Nationalstaaten bereit waren und sind, Kompetenzen abzugeben. Espenschied zeichnete dazu in einem großen historischen Bogen die Vorgeschichte des Einigungsprozesses nach: Die katastrophalen Erfahrungen zweier Weltkriege habe zu verschiedenen Europabewegungen geführt, die dann endlich 1950/51 mit Schuman-Plan und Montanunion die Grundlagen für erste supranationale Institutionen schufen. Sie wurden zum Ausgangpunkt für die Ausweitung und Vertiefung der europäischen Einigung bis hin zu Binnenmarkt und EU. Vor der abschließenden Diskussion über Gefahren und Chancen des Einigungsprozess heute erfuhren die Schülerinnen und Schüler noch etwas darüber, inwieweit die europäischen Institutionen demokratisch legitimiert sind und wie der Gesetzgebungsprozess zwischen Parlament, Kommission und Rat funktioniert.

E.Thiele
Bild 2
   
  Am 28.Oktober 2016 verstarb auf tragische Weise im Alter von 49 Jahren unser Kollege und Lehrer Tobias Führ.
Tobias
Alle Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen trauern um einen liebenswerten, höflichen und engagierten Menschen.


Die Schulleitung hat bei der Kreissparkasse Eichsfeld ein Konto für Kondolenzspenden eingerichtet. Gewünschte Einzahlungen von Lehrern, Eltern oder Schülern werden bis zum 09.12.2016 erbeten.
 
Begünstigter:                   Staatliches Gymnasium „Marie Curie“ Worbis
IBAN:                              DE97 8205 7070 0106 0215 91
Verwendungszweck:        Trauerfall Tobias Führ
 

27.10.2016 Exkursion der neunten Klassen in das Konzentrationslager Buchenwald
  Am 27. Oktober 2016 besuchten wir, die Schüler der 9. Klasse, das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. Dieses wurde in den dreißiger Jahren und während des 2. Weltkrieges von den Nazis als Arbeitslager und Häftlingsanstalt genutzt. Inhaftiert wurden Menschen vieler Nationalitäten, aber auch Juden, Zeugen Jehovas, Sinti und Roma.
Nach einer zweistündigen Busfahrt erreichten wir die Gedenkstätte. Ein Dokumentarfilm bereitete uns auf die schrecklichen Dinge vor, die im Lager geschehen waren. Danach liefen wir den „Carachoweg“ entlang, der uns direkt vom Bahnhof Buchenwald zum Lager führte. Diesen Weg mussten die neuen Häftlinge rennen, gehetzt von den Hunden der Nazis. Bei geringsten Auffälligkeiten wurden sie bestraft oder sogar umgebracht.
Danach erreichten wir das große Eingangstor mit der Inschrift „JEDEM DAS SEINE“. Von dort aus konnte man auf den Appellplatz sehen. Das ist der zentrale Platz des Lagers, auf dem jeden Tag über 20.000 Häftlinge aufmarschieren, singen und still stehen mussten.
Unser Guide zeigte uns, wo die ehemaligen Häftlingsbaracken standen. Sie wurden fast alle abgerissen. Erhalten ist bis heute nur eine Baracke, die heute ein Teil des Museums ist.
Unser Weg führte uns weiter zum Gedenkstein auf dem Appellplatz. Dieser erinnert an die Opfer des Lagers. Er besteht aus Metall und hat das ganze Jahr eine Temperatur von 37°C.
Anschließend besuchten wir die „Häftlingskantine“. Diese war keine Kantine, sondern eine Verkaufseinrichtung der SS. Hier konnten sich die Häftlinge von dem Geld, das Angehörige Ihnen schickten, Seife, Kämme oder andere Produkte kaufen. Somit floss das Geld der Häftlinge komplett an die SS zurück.
Einer der grausamsten Abschnitte des Lagers war das Krematorium, in welchem hauptsächlich die Toten eingeäschert wurden. Des Weiteren befand sich dort eine Hinrichtungsstätte des Lagers, in der man ca. 1100 Männer, Frauen, Jugendliche und Gefangene der GESTAPO erdrosselte. Ein weiteres Mordinstrument war die Genickschussanlage, welche sich in einem Nebenlager des Krematoriums befand. Hiermit wurden ca. 8000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet.
Zum Schluss konnten wir noch die kleinen Arrestzellen im Torgebäude besichtigen. Diese Zellen waren gefürchtet. Sie waren 2 Meter lang und 1,38 Meter breit. In Ihnen waren teilweise bis zu 15 Menschen 15 Monate gefangen. Am Tage durften sie nur stehen, ohne Sitz-oder Liegegelegenheit. In Zelle 1 verbrachten die Gefangenen ihren letzten Tag vor der Ermordung.
Auch wenn der Aufenthalt sehr kurz war, hat er uns sehr nachdenklich gestimmt.
Damit endete unsere Exkursion ins Konzentrationslager Buchenwald, einem grausamen, aber doch sehr interessanten Ort.
05.10.2016 Lesewettbewerb der 6.Klassen
Lesewettbewerb Zu Beginn des Tages erhielten wir Informationen darüber, wie der Tag ablaufen sollte. Anschließend trafen sich alle sechsten Klassen im Pavillon. Dort begrüßte uns Herr Schürmann und die Reihenfolge der fünf Leser wurde ausgelost. Es wurden Abschnitte aus verschiedenen Büchern vorgelesen, wie z.B. „Ostwind“, „Krabat“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“. Danach ging es für alle zurück in die Klassenräume, wo verschiedene Aufgaben rund um das Geschichtenlesen und Geschichtenschreiben von allen Schülern bearbeitet wurden. Im Anschluss daran versammelten sich alle Schüler wieder im Pavillon und die besten Geschichten von jeder Klasse wurden vorgestellt. Danach präsentierte Frau Köhler von der Stadtbibliothek das Buch „George“. Die fünf Leser aus den Klassen mussten einen Fremdtext aus diesem Buch vorlesen. Jetzt wurden die Vorleser von der Jury, die aus fünf Vertretern der jeweiligen sechsten Klasse bestand, bewertet. Der Sieger kam in diesem Jahr aus der Klasse 6.4: Es siegte Hannes Hübler.

Franz Goldmann
29.09.2016 Lehrerinnenwanderung vom MCG nach Bodenstein
Wandertag Dankeschön!!!

Die Reimsucht hat mich fest in ihren Pranken,
d’rum will ich meinen ehemaligen Kolleginnen mal herzlich danken,
die am Donnerstag, dem 29.09.2016, einem Herbsttag, wie für uns gemacht,
eine Wanderung vom MCG nach Bodenstein sich hatten ausgedacht!

Ich war auch eingeladen und fand da ganz famos,
die Vorfreude auf die Wanderung war deshalb ziemlich groß!
Von Worbis bin ich nun schon eine Weile fort,
doch seit ich die schöne Umgebung hier kennenlerne, weiß ich , Worbis ist verdient:
„anerkannter Erholungsort“!

Nach getaner Arbeit sich nochmal aufzuschwingen,
fällt nicht immer leicht, doch vor allen anderen Dingen
stand die gemeinsam verbrachte Zeit im Vordergrund
und obendrein ist frische Luft noch sooooo gesund!!!

So ging’s am frühen Nachmittag zunächst über eine kleine Brück‘,
sie stürtzte nicht ein – was für ein Glück!!!
Renate tanzte d’rüber, wir anderen spazierten auf ihr entlang,
da wir ein reines Gewissen hatten, war uns auch nicht bang!

Dann sind wir fröhlich durch den Wald spaziert,
der Kanstein (435,5 m) wurde anvisiert.
Der Blick von dort hinab ins Tal war fast perfekt,
zur Feier des Tages gab’s dafür sogar ein Schlückchen Sekt!
Zwei nette ältere Damen arrangierten unser Wandertrüppchen
Beim „Pose-Steh’n“.
Sieben „Aufrechte“ lächelten tapfer am 30 m tiefen Abgrund, sieben „ Hockende“
War’n auf dem schmalen Weg zu seh’n.
Dann ging es weiter durch die schöne Natur bei herrlichstem Sonnenschein –
So langsam schlich sich das Gefühl „Hurra, endlich stressfreie Zone!“ ein.

An den Gräbern derer von Wintzingerode sind wir kurz stehengeblieben,
Interessantes war da auf die Grabsteine und das Kreuz geschrieben.
Nun war’s auch bis zur Einkehr nicht mehr weit,
dem Appetit nach war es wohl Kaffezeit!

Ob Himbeer-Sahne-Torte oder Frankfurter Kranz, ganz frisch,
auch kalte und heiße Getränke standen bald vor uns auf dem Tisch.
Mittlerweile waren auch Waltraud und Henry angekommen,
sie hatten zum „Wandern“ doch tatsächlich das Auto genommen!

Im Nu verflog die Zeit beim Plaudern und Erzählen,
dann wollte die eine oder andere noch was Herzhaftes aus der Speisekarte wählen.
Und nach Rostbrätl, Toast Hawai oder anderen leckeren Sachen
so eine wunderschöne Landschaft ---(Wer schweift da in die Ferne?!)
Auf freiem Feld sah’n wir Mama mit Kindern Drachen steigen lassen (Sie tat’n ‚s
offensichtlich gerne!)
Familie Werkmeister ließ gleich zwei zum blauen Himmel starten-
die Chance für die etwas schnelleren Wanderer, zu staunen und auf die „Nachzügler“
zu warten.


Summa summarum, das Wandern ist der Lehrer Lust,
es bau’n sich ab Gram, Ärger, Frust!
Der Tag war schön, (wie auch unsere Kaltohmfeld-Tour)
Und niemand schaute grimmig oder gestresst auf seine Armbanduhr.

Vielleicht steht die nächste Wanderung im Winter an (?) –
Bewegung hat doch schon immer gut getan!
Ich käm‘ – wenn ich darf – auf jeden Fall auch wieder mit,
denn: Wer rastet, rostet. Wer sich bewegt, bleibt fit!

Barbara Rehkopp
27.09.2016 Fußballturnier der Eichsfelder Schulen in Heiligenstadt
Sieger Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Fußballer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis das Turnier der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003-2005) am 27.09.2016 in Heiligenstadt gewonnen.
Da viele Schüler in den Fußballvereinen des Landkreises Eichsfeld organisiert sind und dort eine sehr gute Ausbildung erhalten, hatte das Turnier mit 6 Schulmannschaften ein sehr hochwertiges spielerisches Niveau.
Durchweg spannende Spiele gab es in der Vorrunde und in den Halbfinals. Im Finale setzte sich dann das Gymnasium Worbis verdient mit 2:0 gegen die Regelschule Berlingerode durch.
Für die Siegermannschaft spielten: Jonas Aschoff, Marvin Dreßler, Lennard Steinecke, Tore Dietrich, Christopher Wolfram, Luis Wiedenbruch, Jakob Weidemann, Richard Hagedorn, Nick Rosenthal, Tim Nolte, Joshua Berek, Sascha Zwingmann, Fabio Ertmer und Fabio Dornieden.
Mit diesem Erfolg hat sich das Team für das Schulamtsfinale qualifiziert.

Jan Gebhardt
16.09.-18.09.2016 Once again: Unser Lehrerchor in Kloster Michaelstein
Lehrerchor Der Lehrerchor unseres Gymnasiums traf sich in diesem Jahr wieder einmal unter der Leitung von Musiklehrerin Barbara Schuchardt in Kloster Michaelstein am Harz zum Probenwochenende. Mehr als ein Dutzend Sängerinnen und Sänger übten erfolgreich ihren Beitrag ein für das Adventskonzert der Schule, das auch in diesem Jahr am 1. Advent in der Stadtkirche zu Worbis gegeben wird. Ein Bachchoral, der den „Morgenstern“ leuchten lässt, sowie ein moderneres A-Cappella-Stück über den Weihnachtstrubel unserer Zeit standen u.a. im Mittelpunkt der Probenphase. Aber auch an zwei Abenden spielten die Lehrer nicht nur Tischtennis, sondern frönten ausgiebig der Sangeskunst, immer wieder zum Weitersingen motiviert durch Herrn Ullmann und seine Gitarre.

E.Thiele
11.09.2016 Geburtstagsständchen in doppelter Ausführung - Ars canendi in Jena
Ars canendi Als Janina am 11.September 2016, am Sonntagmorgen, zum Busbahnhof nach Worbis kam, schallte ihr zu ihrem 14. Geburtstag ein Ständchen entgegen.
Erfreut nahm die Schülerin des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ die Glückwünsche und ein Geschenk ihrer Ensemblemitglieder von Ars canendi entgegen. Dann stiegen einige begleitende Eltern und Geschwister mit uns in den Bus nach Jena ein, wo wir dem Firmengründer der Zeiss-Werke, Carl Zeiss, zu seinem 200.Geburtstag gratulieren und ihm symbolisch ebenfalls ein Ständchen bringen wollten. Das Ensemble folgte der Einladung des Präsidenten der Interkulturellen Eichsfeldfreunde, Diplom Ingenieur Karl-Heinz Kraass.
Wie etwa 50 000 weitere Besucher sahen wir uns in Jena die bunte Geburtstagsparty auf dem Marktplatz an. Hier präsentierte sich die Firma Zeiss als Hightech-Unternehmen und überall in der Innenstadt gab es Ausstellungen, Vorträge, Begegnungen, Mitmachangebote, Podiumsdiskussionen, Führungen und vieles mehr.
Sicher waren einige im Rahmen von Klassenreisen oder Exkursionen bereits im Optischen Museum oder auch im Planetarium gewesen, aber in dieser Bandbreite und Vielfalt etwas über Carl Zeiss und die Zeiss-Werke zu erfahren - das war schon etwas Besonderes!
Ob sich Carl Zeiss wohl über unser Geburtstagsständchen gefreut hätte? Er soll ja ein recht sozial eingestellter Mann gewesen sein, der seine Mitarbeiter auch gern einmal zu sich in den Garten einlud und der vor allem von der Königin der Blumen, der Rose, angetan war. Auch organisierte er jährlich Betriebsausflüge per Pferdewagen in die schöne Umgebung von Jena.
Einige Grundsätze aus dem Leben von Carl Zeiss sind für uns auch und gerade heute aktuell: Grenzen als Herausforderungen betrachten, nach absoluter Qualität streben und das persönliche Durchhaltevermögen stets weiter entwickeln.
Mit freundlichen Worten wurden wir von Frau Pastorin Jordan in der Stadtkirche St. Michael begrüßt, bevor wir mit Schellenring und Trommel in unseren mittelalterlichen Gewändern mit ,,Laude novella" zum Altarraum zogen. Zum darauffolgenden 1. Merseburger Zauberspruch, zu den „Cantigas de Santa Maria“, „Pastime with good Company“, „Si habra en este Saldres“, „Cuncti Simus Contanentes“ - zu jedem der vorgetragenen Stücke gab es von unserer Ensembleleiterin, Frau Nicole Wenzel, erklärende Worte, sodass auch die ganz kleinen Zuhörer in der ersten Reihe die Zusammenhänge erkennen und verstehen konnten. Ihnen gefiel das zwitschernde Vögelchen im Vorspann zu ,,Dindirindin" besonders gut.
Einen akustischen Höhepunkt gab es mit Sarah Bleys Solo in ,,Down by the Salley gardens"! Ihre glockenhelle Stimme erfüllte den Kirchenraum und zog alle Zuhörer in ihren Bann.
Mit ,,Wan si dahs", ,,Rabenballade", ,,Rodrigo Martines" und ,,Roter Mond" setzten wir das Konzert fort.
Als dann auch noch die Zugaben ,,Kommt, ihr G'spielen" und,,Sto mi e milo" verklungen waren, bedankte sich das Jenaer Publikum mit reichlich Applaus, die Pastorin und ein Vertreter der Zeiss-Interessengemeinschaft sprachen dankende, anerkennende Worte.
Fast schien es uns, als hätten wir dem Herrn Zeiss mit dem Geburtstagsständchen eine große Freude bereitet - strebten seine Mundwinkel nicht himmelwärts?

Barbara Rehkopp
02.09.2016 Es ist Zeit für den etwas anderen Unterricht!
Schulfest 1 Fünf Jahre ist es jetzt her, dass wir das 20-jährige Bestehen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ gefeiert haben. Ich erinnere mich noch sehr genau, wie aufgeregt ich damals als quirlige Siebtklässlerin war. Viele meiner Klassenkameraden fanden den afrikanischen Trommelkurs, die Fisch-Sezierung mit anschließendem Grillen oder auch den Vortrag einer Inderin über ihr Land und ihre Kultur spannend und erzählen manchmal heute noch davon.
In diesem Jahr waren die Schüler der einzelnen Klassen und Stammkurse für die Organisation verantwortlich, vor fünf Jahren lag diese in der Verantwortung der einzelnen Fachbereiche. Auch diesmal wurde wieder der Geschmack der Schülerinnen und Schüler getroffen. Jeder konnte etwas Interessantes im bunten Tagesprogramm finden: von Tapeten- und Textildesign über Meditation und Modenschau bis hin zu Funky Fair und Fotoshooting.
Ein besonders beliebter Anlaufpunkt schien die klassisch britische „Teatime“ der Klasse 10.4 zu sein, bei dem es immer frischgekochten Earl Grey Tea mit Milch und leckeres Gebäck gab. Auch wenn es besonders jüngere Schüler etwas Überwindung kostete, den schwarzen Tee zu probieren, so siegte doch die Neugier auf das Unbekannte, so dass die Tische fast immer besetzt waren.
Wer hätte gedacht, dass Kunsttische noch zu etwas anderem als zum Malen geeignet sind? Die Klasse 10.2 benutzte diese und einige lange Metallstangen, um einen menschlichen Tischkicker zu bauen. Die Regeln waren einfach: Jede Mannschaft hatte fünf bis sechs Spieler, die alle ihre Hände für die gesamte Spielzeit von fünf Minuten auf der Stange behalten mussten. Wer die meisten Tore geschossen hatte, gewann. Man sollte es nicht meinen, aber auch ohne Rennen kamen die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen.
Es gab an diesem Tag so viele kleine wunderbare Augenblicke, dass es mir unmöglich ist, sie alle zu nennen oder gar zu beschreiben. So viele lachende und fröhliche Gesichter wie heute habe ich schon lange nicht mehr gesehen, weshalb ich mich ganz herzlich bei der Schulleitung und allen Lehrern bedanken möchte, dass sie diesen Schultag zu einem Festtag gemacht haben. Ein großes Dankeschön geht an DJ Wiese für die musikalische Untermalung auf dem Schulhof, Herrn Siebold vom DRK Worbis, Herrn Hübsch vom Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt, die Kreisverkehrswacht Eichsfeld für den Crashtest Simulator und an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Worbis, die eindrucksvoll die Gefährlichkeit von brennbaren Flüssigkeiten darstellten.
Mit diesen Worten, alles Gute für die nächsten 25 Jahre!

Ina-Sophie Deckert
Schulfest 2
Schulfest 3
Schulfest 4
Schulfest 5
01.09.2016 Marie feiert Geburtstag – Wir werden fünfundzwanzig!
Nacht 1 Unser Gymnasium feierte am 01.09.2016 sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand am Abend dieses schönen, warmen Spätsommertages eine „Nacht der Naturwissenschaften“ statt, die auf reichliches Interesse beim Publikum traf. Auch Nicht-Naturwissenschaftler konnten die z.T. spektakulären Showexperimente beeindrucken, die ausschließlich von Schülerinnen und Schülern unserer Schule präsentiert wurden. So staunten – und schwitzten – sich die zahlreichen Zuschauer im vollbesetzten Pavillon „durch die Nacht“.
Die „Show“ begann mit eindrucksvollen Bildern aus den drei Fachbereichen Biologie, Chemie und Physik, die, schlagfertig moderiert von Alina Ertmer und Nico Remmler, das sehr anspruchsvolle Programm vorbereitet hatten. So wurden die Zuschauer eingestimmt auf den zweiten Teil des Abends: Es begann in der Chemie mit den Kräften, die ein Wasserläufer für sein tägliches Fortkommen auf dem nassen Element nutzt. Blaukraut wurde zu Rotkraut und Wärmekissen sorgten für noch mehr Wärme. Nicht verwunderlich, dass sie eher im Winter genutzt werden. Auch platzten und schimmerten Seifenblasen. Alle Phänomene wurden anschaulich erklärt und verdeutlicht.
Im Bereich der Biologie konnten sich insbesondere die Gartenfreunde über Moosprobleme informieren. Und der Löwenzahn meldete sich aus der Dachrinne: Achtung! Fallschirmflieger! Aus unserer zweitjüngsten Schülergruppe kamen die nächsten Experten: Schülerinnen aus der sechsten Klasse konnten sehr überzeugend erläutern, wie die Raumfahrt von der Natur lernt: Auf die Faltung kommt es an!
Den vorläufigen Abschluss bildeten „die Physiker“: Sie schickten Musik über den Laser, ließen Bälle schweben und die Raumfahrt durfte natürlich bei ihnen auch nicht fehlen: Allerdings bildete unser Pavillon den „Raum“ für die CO2-Rakete, die am Faden flog. Verschiedene Versuche zum Schweredruck von Luft und Wasser schlossen sich an, wobei Schulleiter und Referendar an diesem Abend stärker waren als die Guerickekugel. Zuletzt ließen Schüler ihren Mitschüler mittels Haftmagnet zur Decke des Pavillons aufsteigen. Wie gesagt: Ein staunenswerter Abend, der nach kurzer Stärkung durch „Fingerfood“ in drei Räumen noch „selbstbestimmt“ fortgesetzt werden konnte: Hier vergnügte sich das Publikum daran, selbst Experimente durchzuführen, z.B. indem Falten oder Blitze erzeugt wurden. So ging ein wunderbarer Abend zu Ende, der für die nächsten 25 Jahre unserer Schule zu besten Hoffnungen Anlass gibt.

E.Thiele
Nacht 2
Nacht 5
Nacht 3
Nacht 4
29.08.-31.08.2016 Erste Worbiser Klassenfahrt des Schuljahres war voller Erfolg
Straußberg 1 Vorfreude, Aufregung… endlich ging es für die 87 „Neuen“ des Staatliches Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis zur Kennenlernfahrt für drei Tage nach Straußberg.
Mit zwei Bussen und jeder Menge guter Laune im Gepäck starteten die drei fünften Klassen zunächst zur Barbarossahöhle Rottleben, bevor es weiter zum Ferienpark „Feuerkuppe“ ging. Hier standen Spannung - in welchen Bungalow komme ich, Vertrauen - ich verlasse mich sogar „blind“ auf meine neuen Klassenkameraden im Niedrigseilgarten - , sportliche Aktionen beim Bowling, Bogenschießen, aber auch Wissen über die Natur und Kreativität im Schwarzlichttheater auf dem Programm. Natürlich war auch genügend Zeit für erste Freundschaften, neue Spiele, kleine Fußballturniere, Wasserschlachten oder Mädchenchillgruppen.
Eine gelungene, lustige Klassenfahrt fand ihren Abschluss mit dem Kinoabend „Zoomania“ und bildete somit einen Start für die nächsten acht Schuljahre, der hoffentlich allen in guter Erinnerung bleibt.

D. Podehl
Straußberg 2
Straußberg 3
22.08.2016 AGs und Förderangebote im Schuljahr 2016/2017
Auch in diesem Jahr können wir einige AGs und Förderangebote anbieten.
Die Liste steht hier bald zum Download bereit. Änderungen vorbehalten!
12.08.2016 Kennenlerntag der 5. Klassen mit den Klassenpaten
Lernpaten Am 12.08.2016 stand der zweite Schultag am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ ganz im Zeichen des Kennenlernens der Klassenpaten. Die Fünftklässler warteten zu Beginn des Schultages gespannt auf ihre Klassenpaten. Es hatten sich insgesamt 24 Achtklässler dazu bereit erklärt, ihren neuen Mitschülern einen guten Schulstart zu ermöglichen und ihnen hilfreich zur Seite zu stehen. Zusammen lösten die „Großen“ und die „Kleinen“ eine Schulrallye, bei der selbst die älteren Schüler noch interessante Fakten zum Schulgebäude entdecken konnten. Des Weiteren stand ein Besuch der Stadtbibliothek Worbis auf dem Programm. Dort wurden lesenswerte Jugendbücher vorgestellt und die Schülerinnen und Schüler bekamen einen Einblick in die Bibliothek. Ein weiterer Höhepunkt des Tages waren die „Sportspiele“, die jede Klasse zusammen mit ihren Paten durchführte. Insgesamt waren sich am Ende alle einig: Der Tag hat viel Spaß gemacht und auch in Zukunft können die „alten Hasen“ des Gymnasiums „Marie Curie“ und die „neuen Hasen“ voneinander lernen und profitieren.

Anika Hoppe
11.08.2016 Marie begrüßt 87 Schülerinnen und Schüler in Klasse 5
Bild 1
Am 11.08.2016 öffneten sich die Türen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis für die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassenstufe. Das Begrüßungsprogramm gestalteten u.a. Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen und der Schulchor unter der Leitung von Frau Irina Gemsa. In den musikalischen Darbietungen wurden auf sehr vielfältige Weise Höhen und Tiefen des Schulalltags veranschaulicht, der eben manchmal auch als „Mad World“ erscheint. Auch direkt an die Eltern der neuen Schüler wendeten sich die Sängerinnen und Sänger, in dem Sie eine nicht ganz ernst gemeinte Möglichkeit vorschlugen, den Schulwechselstress zu entschärfen. Gemeinsam sangen Schüler und Eltern die bekannte Maffay-Hymne „Ich wollte nie erwachsen sein“.
Auch Schulleiter Bernd Schüler begrüßte die neuen Fünftklässler ganz herzlich – mittlerweile zum fünften Mal als Schulleiter, was, so bekannte der Direktor des Gymnasiums, noch nicht zur Routine geworden sei. Daran anschließend verdeutlichte Bernd Schüler anhand einer kleinen Geschichte, welche Möglichkeiten es gibt, sich in neuer Umgebung zu Recht zu finden, um sich möglichst schnell wohl zu fühlen. Dazu rief er seine neuen Schüler zu Freundlichkeit in der täglichen Begegnung auf, um eine gute Lernatmosphäre zu schaffen. Das gute Bildungsangebot des Worbiser Gymnasiums sei eine weitere Voraussetzung für dieses Ziel. Die neuen Schüler sollten möglichst schnell Unsicherheiten überwinden und ohne Unterlass Fragen stellen, nur so sei Fortschritt möglich. Die Eltern ermutigte der Schulleiter, bei Problemen schnell das Gespräch mit der Schule und ihren erfahrenen Lehrern zu suchen. Mit der musikalisch unterstützten Empfehlung „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch endete seine Begrüßungsansprache. Nun konnten die neuen Schülerinnen und Schüler den drei fünften Klassen und ihren Klassenlehrern zugeordnet werden, um in das Abenteuer „Gymnasium“ durchzustarten und ihren ersten Schultag zu erleben.

E. Thiele
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